WAS? DAS!

Häufig gestellte Fragen

Was? Das! Warum? Darum!

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Hier findest du Antworten auf viele Fragen zu meinen Produkten.

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Was bedeutet LCFPro®?

LCFPro® ist meine Formel für eine ausgewogene Ernährung. Die Formel setzt sich zusammen aus Low Carb, High Fibre und High Protein. Also, niedriger Kohlenhydrat- und hoher Ballaststoff- und hoher Eiweißgehalt - eine ideale Nährstoffkombination. 

In meinen LOW CARB Protein-Produkten ist der Gehalt an schnellverdaulichen, stark blutzuckersteigernden Kohlenhydraten stark reduziert. Diese solltest du generell meiden. Wenn ich also von „Low Carb“ oder „weniger Kohlenhydrate“ spreche, dann meine ich immer die Reduktion von jenen Kohlenhydraten, die den Blutzucker stark ansteigen lassen. Sie kommen in Einfachzucker, sprich Haushaltszucker, Weißmehl, Süßigkeiten oder Fastfood vor. Kohlenhydrate, die den Blutzucker nur langsam oder kaum ansteigen lassen (wie z.B. in Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse) solltest du natürlich essen! 

Bei einer reinen Low Carb-Ernährung fehlen häufig die Ballaststoffe. Dadurch werden die Darmkeime oft nicht optimal ernährt. Ballaststoffe sind aber die Lebensgrundlage für die im Darm angesiedelten Mikroorganismen. Unser Darm ist, mit acht Metern Länge und 400 -500 Quadratmetern Oberfläche, das größte Immunorgan des Körpers. Rund 80% der Immunzellen sind in unserem Darm beheimatet. Das macht den Darm zu einem enorm wichtigen Teil unseres Immunsystems. Ist der Darm gesund, sind wir besser gegen Krankheiten geschützt. Deswegen haben all meine LOW CARB Protein-Produkte einen hohen Ballaststoffgehalt, kombiniert mit einem hochwertigen Mehrkomponenteneiweiß.

Die Formel - weniger Kohlenhydrate, mehr Ballaststoffe (mindestens 30 g täglich) und mehr Protein- führt zu folgenden Synergieeffekten:

  • Hungerattacken treten seltener auf

Wenn du schon einmal eine Diät gemacht hast, kennt du das. Du lässt Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Nudeln und Brot weg und nimmst zwar ab, hast aber ständig Hunger. Das kann nicht lange gut gehen!

Meine LOW CARB Protein-Produkte können dich dabei unterstützen dauerhaft abzunehmen, denn sie machen langanhaltend statt. Zum einen durch den hohen Gehalt an Ballaststoffen, zum anderen haben wir die blutzuckersteigernden Kohlenhydrate durch hochwertige Proteine ersetzt, für deren Verdauung dein Körper viel länger braucht. Dadurch wird der Sättigungseffekt noch verstärkt. 

  • Schlankbakterien können sich im Darm vermehren

Unser Gewicht hängt auch mit unseren Darmbakterien zusammen, genauer gesagt mit dem Verhältnis von schlechten und guten Bakterien. Das Verhältnis sollte ausgeglichen sein. Durch falsche Ernährung gewinnen aber irgendwann die schlechten Darmbakterien die Oberhand. Sie ernähren sich hauptsächlich von Zucker. Wenn du also die stark blutzuckersteigernden Kohlenhydrate dauerhaft reduzierst, dann werden diese schlechten Darmbakterien nach und nach wieder ausgehungert. Ballaststoffe sorgen dafür, dass die Zahl der Schlankbakterien zunimmt. Diese Bakterien ziehen weniger Kalorien aus deinem Essen. Damit kannst du also besser abnehmen.

  • Blutzuckerspiegel fährt weniger Achterbahn

Kohlenhydrate werden im Darm in Glukose (Zucker) aufgespalten. Dieser Zucker wandert ins Blut und sorgt für einen Anstieg des Blutzuckers. Um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken wird das Hormon Insulin benötigt. Insulin hemmt jedoch die Fettverbrennung, du kannst also nur schwer abnehmen. Mit meiner LCFPro®-Formel bleibt dein Blutzuckerspiegel konstant, dadurch bleibst du fit, kannst dein Gewicht halten, aber natürlich unterstützen dich meine LOW CARB Protein Produkte auch, wenn du abnehmen möchtest.

Was sind Kohlenhydrate?

Kohlenhydrate sind neben Fett und Eiweiß die Hauptenergielieferanten für unseren Körper. Unser Gehirn und unsere Muskeln brauchen Kohlenhydrate, damit sie arbeiten können.

Kohlenhydrate sind vereinfacht ausgedrückt nichts anderes als Zucker, genauer gesagt handelt es sich um eine Aneinanderreihung von Zuckermolekülen (Glucose). Sie unterscheiden sich lediglich durch die Länge ihrer Glukoseketten. Von der Länge dieser Ketten hängt es ab, wie schnell und wie hoch der Zuckerspiegel im Blut ansteigt und wieviel Insulin ausgeschüttet wird. Je kürzer desto schneller steigt der Spiegel und umso mehr Insulin wird ausgeschüttet. Haushaltszucker, Weißmehlprodukte, weißer Reis, etc. haben kurze Ketten. Die in der Natur vorkommenden Kohlenhydrate in Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten haben meist lange Glukoseketten. Ballaststoffe zählen auch zu den Kohlenhydraten, weil sie aus denselben Grundbausteinen bestehen. Aber diese Bausteine können weder im Mund noch im Magen oder Dünndarm zu Zuckern zerlegt werden. Sie wandern also unverdaut in den Dickdarm. 

Viele verteufeln Kohlenhydrate, dabei sind sie absolut nichts Schlechtes. Wenn du viel Sport treibst, brauchst du Kohlenhydrate, weil dein Körper bei größeren Anstrengungen schnell verfügbare Energie benötigt. Gewichtheben zum Beispiel ist eine Schnellkraftsportart, bei der du innerhalb kürzester Zeit enorm viel Energie verbrauchst. Bereits 1-2 Stunden vor dem Training esse ich Kohlenhydrate, um die Energiespeicher aufzufüllen. Aber diese Speicher sind schneller leer als mir lieb ist.  Als Typ1-Diabetiker kann immer schön an meinem Messsystem sehen, wie mein Blutzuckerspiegel innerhalb kürzester Zeit sinkt. Würde ich nicht in Form von schnellen Kohlenhydraten (Banane, Datteln) gegensteuern, würde mein Blutzucker in den Keller rauschen. Auch nach dem Training muss ich Kohlenhydrate essen, da mein Körper selbst Stunden nach dem Training weiter Kalorien verbrennt um sich zu regenerieren. 

Je mehr du deinen Körper forderst, und je erschöpfter deine Muskeln danach sind, desto mehr Kalorien insbesondere in Form von Eiweiß benötigt dein Körper hinterher, um sich zu regenerieren und auch um weiter Muskeln aufzubauen.

Die meisten von uns fordern ihren Körper allerdings viel zu wenig. Gemütliches Fahrradfahren oder die entspannte Joggingrunde einmal pro Woche reichen da nicht aus.

Im Verhältnis dazu essen wir zu viele Kohlenhydrate, insbesondere von den stark blutzuckersteigernden: Toastbrot, Brötchen, Pizza, Kuchen, Softgetränke. Das wiederum hemmt die Fettverbrennung, macht auf Dauer dick. 

Daher verstehe ich unter Low Carb nicht den strikten Verzicht auf Kohlenhydrate, sondern den bewussten Umgang damit. Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen, solltest du, wenn möglich nur essen, wenn du als Sportler schnelle Energie benötigst oder als Typ1 Diabetiker, wenn du Unterzucker hast. Aber Ausnahmen sind natürlich erlaubt. Langkettige Kohlenhydrate wie Obst, Gemüse Hülsenfrüchte solltest du dagegen viel essen

Was bedeutet Low Carb?

"Low Carb“ ist die englische Abkürzung für „Low Carbohydrates“ und bedeutet auf Deutsch: wenig Kohlenhydrate. Meist ist damit eine Ernährungsform gemeint, bei der die Aufnahme von Kohlenhydraten stark reduziert wird, wobei Fette und Proteine die wegfallenden Kohlenhydrate ersetzen. 

Manche machen nur für eine begrenzte Zeit eine Low Carb-Diät. Ich persönlich empfehle dauerhaft deine Ernährung umzustellen und darauf zu achten, welche Art von Kohlenhydraten du zu dir nimmst. Es gibt stark blutzuckersteigernde Kohlenhydrate (Kartoffeln, Weißbrot, weißer Reis) und welche, die den Blutzuckerspiegel wesentlich weniger beeinflussen (fast alle Obstsorten, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Wildreis). 

Bei meinem Verständnis von „Low Carb“ gilt es ausschließlich die stark blutzuckersteigernden Kohlenhydrate zu meiden.

Stark blutzuckersteigernde Kohlenhydrate haben einen hohen Glykämischen Index (GI). Der GI gibt an, wie schnell und wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt: je höher der Wert, desto schneller. Wer permanent stark blutzuckersteigernde Kohlenhydrate isst, überreizt ständig seine Bauchspeicheldrüse. Der Insulinpegel ist ständig hoch. Überschüssiger Zucker im Blut wird in Fett umgewandelt. Außerdem bewirkt der hohe Insulingehalt, dass die Fettverbrennung stoppt und ein Großteil der Fettsäuren, die bei derselben Mahlzeit verzehrt wurden, als Fettreserve gespeichert werden. 

Ich will hier gar nicht zu wissenschaftlich werden.

Als Faustregel kannst du dir merken:

Abhängig von seinem glykämischen Index (GI) hat ein Kohlenhydrat folgende Auswirkungen:

GEWICHTSZUNAHME, wenn der GI hoch ist (über 50)

GEWICHTSSTABILITÄT, wenn der GI niedrig ist (unter 50)

GEWICHTSABNAHME, wenn der GI sehr niedrig ist (unter 35)

  • Quelle: Michel Montignac

Raffinierte Produkte wie Zucker, Weißbrot, Teigwaren, Mais, weißer Reis haben alle einen hohen GI. Generell gilt, dass gekochte Lebensmittel meist einen höheren GI haben, weil die Kohlenhydrate daraus leichter verstoffwechselt werden können. 

Der GI ist kein Allheilmittel, aber, wie ich finde, eine gute Möglichkeit sich im Dschungel der Lebensmittel zu orientieren.

Hier nur einige Beispiele:

Je höher der Wert, desto mehr Zucker ist im Blut.

Produkt GI

Pommes, Kartoffelgratin, Bratkartoffel 95

Weißbrot, Toastbrot, Burger Bun 85

Schnellkochreis (vorgekocht) 85

Zucker (Saccharose) 70

Mischbrot 70

Graubrot 65

  • Quelle: Michel Montignac

Ich habe hier natürlich bewusst vorwiegend Backwaren ausgesucht, um dir zu veranschaulichen, dass herkömmliche Backwaren einen hohen GI haben.

Wenn du Sport treibst oder dich viel im Alltag bewegst, dann spricht nichts dagegen ab und zu diese Kohlenhydrate zu essen.  

Die meisten von uns sind aber eher bewegungsfaul geworden und die Industrie hat viele Produkte entwickelt, die stark blutzuckersteigernde Kohlenhydrate enthalten.

Kurz gesagt: heute gibt es ein Überangebot an diesen Kohlenhydraten und eine Unterversorgung an Bewegung. Hier gilt es wieder eine Balance herzustellen.

Meine LOW CARB Protein-Produkte helfen dir dabei dauerhaft deinen Konsum stark blutzuckersteigender Kohlenhydrate zu reduzieren und wenn du magst, kannst du mit mir und meinem STEINER Prinzip auch wieder Bewegung in deinen Alltag bringen. Ich biete 12-wöchige Online-Fitnesskurse an. Hier kannst du bequem von zuhause mit mir nach und nach deine Fitness und deine Muskulatur aufbauen. www.steinerprinzip.com

Welche Produkte sind wirklich Low Carb?

Low Carb ist nicht gleich Low Carb. Viele Produkte werben mit „Low Carb“, „Lower Carb“ oder „reduzierter Kohlenhydratanteil“. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass diese Lebensmittel auch Low Carb, also mit wenig Kohlenhydraten sind. Wenn in einem Produkt normalerweise 50 g Kohlenhydrate stecken und der Kohlenhydratanteil auf 20 g gesenkt wurde, dann hat das Produkt zwar weniger Kohlenhydrate, ist aber noch lange nicht Low Carb.

Low Carb ist für mich ein Produkt nur dann, wenn die darin enthaltenen Kohlenhydrate nicht stark blutzuckersteigernd sind, mein Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr also nicht oder nur unmerklich steigt oder ein insulinpflichtiger Diabetiker kein oder kaum Insulin spritzen muss.

Daher achte bitte beim Einkauf von sogenannten Low Carb-Produkten auf die Kohlenhydratmenge, um genau zu sein auf die Netto-Kohlenhydrate, auch NetCarbs genannt.

Was sind NetCarbs / Netto-Kohlenhydrate?

NetCarbs sind gerade bei Low Carb-Produkten von Bedeutung. Damit sind die Kohlenhydrate gemeint, die dein Körper verdauen und verwerten kann. Verwerten bedeutet, dass diese Kohlenhydrate in deinem Körper in Zucker umgewandelt und in die Blutbahn abgegeben werden. Sie führen zu einem Blutzuckeranstieg was wiederum zu einer Insulinausschüttung führt.

NetCarbs sind also kurzgesagt Kohlenhydrate, die zu einer Insulinausschüttung führen.

Warum sind also NetCarbs bei Low Carb-Produkten von Bedeutung? In diesen Produkten wird Zucker häufig durch sogenannte Zuckeralkohole (Mehrwertige Alkohole/ Polyole) ausgetauscht. Zuckeralkohole zählen zu den Kohlenhydraten. Sie können jedoch vom Körper nicht völlig aufgenommen werden und führen daher zu keiner bzw. nur zu einer geringen Insulinausschüttung.

Diese Zuckeralkohole kann man deshalb von der Gesamtkohlenhydratmenge abziehen:

Gesamtkohlenhydrate – Zuckeralkohole = NetCarbs

Beispiel: Mein LOW CARB Protein Toast (100 g)

Kohlenhydrate 4,4 g 

- davon Zucker 0,9 g

- davon Mehrwertige Alkohole 2,0 g

=> 4,4 g - 2,0 g = 2,4 g NetCarbs 

Das heißt bei 100 g Mein Low Carb Protein Toast haben nur diese 2,4 g einen Einfluss auf deinen Blutzuckerspiegel. Pro Scheibe sind es nur 0,5 g!

Allerdings gibt es bei der Berechnung der NetCarbs eine Ausnahme: Maltit.

Maltit ist der einzige Zuckeraustauschstoff der einen hohen Glykämischen Index (GI) hat. Achte also darauf, dass in Low Carb Produkten kein Maltit einhalten ist. Es gibt verschiedene Maltit bzw. Maltitsirup-Varianten, die einen GI von über 50 haben. Dies ist ein höherer Wert als der von Vollkornnudeln.

Zur Orientierung:

Es gibt zwei Zuckeralkohole mit einem GI von 0. Das sind Mannitol und Erythritol. Alle anderen haben einen sehr niedrigen GI. Außer Maltit!

Glykämischer Index verschiedener Zuckeralkohole:

GI

Mannitol 0

Erythritol 0

Sorbitol 9

Xylitol 13

Maltitol 36

Maltitol Syrup 53

Der Kaloriengehalt von Zuckeralkoholen liegt zwischen 0,2 und 2 kcal pro Gramm je nach Art des Zuckeralkohols.

Bei uns in Europa müssen Zuckeralkohole bei den Nährwerten aufgeführt werden. Das ist schon mal gut und wichtig. Was ich nicht verstehe ist, warum nicht auch die NetCarbs angegeben werden dürfen. So muss ich immer beim Einkaufen rechnen, anstatt auf einen Blick zu sehen was drin ist. 

Als Diabetiker muss ich das wissen. Wenn ich lese, dass in einem Produkt 20 g Kohlenhydrate/100g sind, berechne ich entsprechend die Insulinabgabe. Wenn davon 18 g Zuckeralkohole sind, dann muss ich nur 2 g Kohlenhydrate berücksichtigen und persönlich KEIN Insulin spritzen. Übersehe ich das, droht mir ein heftiger Unterzucker, weil ich zu viel Insulin gespritzt habe. 

Daher wäre es wünschenswert, dass es hier bald eine Gesetzesnovelle gibt und NetCarbs explizit angegeben werden.

Warum sind Ballaststoffe wichtig für mich?

Ballaststoffe haben diesen negativ klingenden Namen gar nicht verdient. „Ballast“ klingt nach etwas Überflüssigem, das man nicht freiwillig herumschleppen, sondern schnell wieder los werden will. Viel treffender wäre für diese Pflanzenfasern der Name „Balance“-stoffe. Denn sie bringen deinen Blutzucker, deine Darmflora und diverse andere Dinge (wieder) in Balance.

Ballaststoffe sind wichtig für dich, weil 

  • sie machen dich lange satt
  • sie helfen beim Abnehmen
  • sie senken das Diabetesrisiko
  • sie senken erhöhten Blutdruck
  • sie senken Blutfettwerte (Cholesterin)
  • sie entlasten Leber und Niere

Ballaststoffe machen dich lange satt, da sie aufgrund ihrer Beschaffenheit Wasser binden und im Magen aufquellen. Sie können im Dünndarm nicht abgebaut werden und durchlaufen unverdaut deine Magen-Darm-Passage. Sie machen also nicht dick, wie manche Leute immer noch glauben, im Gegenteil sie helfen beim Abnehmen.

Ballaststoffe helfen auch, das Diabetesrisiko zu senken, denn sie bewirken, dass die Kohlenhydrate im Darm langsamer aufgenommen werden. Dies führt zu einer langsamen Erhöhung des Blutzuckerspiegels, was sich günstig auf das Diabetesrisiko auswirkt. 

Ballaststoffe sind auch dazu in der Lage erhöhten Blutdruck zu senken. Ebenso die Blutfettwerte (Cholesterin). Dies kommt daher, dass die Ballaststoffe positiven Einfluss auf den Fettstoffwechsel im Darm haben. Insbesondere die in meinen Produkten verwendeten wasserlöslichen Ballaststoffe haben eine direkte cholesterinsenkende Wirkung: Pektin in Leinsamen, Guar in Guarkern und Inulin aus Chicoree. Das präbiotische Inulin pflegt und regeneriert zudem die Darmflora.

Meine LOW CARB Protein -Produkte enthalten viel Eiweiß. Wenn man sich eiweißreich ernährt, dann kann es im Körper zu einer Anflutung von Ammoniak kommen. Der hohe Ballaststoffgehalt sorgt jedoch dafür, dass ein Großteil des Ammoniaks erst gar nicht in die Blutbahn kommt, sondern direkt über den Darm aus dem Körper geschleust wird. So werden Leber und Niere entlastet. 

Wie viele Ballaststoffe pro Tag sollte ich essen?

Laut einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten wir alle pro Tag mindestens 30 g Ballaststoffe zu uns nehmen. Dazu müssten wir entweder 360 g Roggenvollkornbrot oder 1 kg Äpfel oder 1 kg Karotten/Möhren essen. Das muss man erst einmal hinbekommen. Die meisten von uns schaffen gerade mal die Hälfte. Als Diabetiker sollte man sogar > 40 g Ballaststoffe essen!

Die wesentlichen Quellen der Ballaststoffaufnahme sind Brot, gefolgt von Obst, Gemüse, Pilzen und Hülsenfrüchten. 

Männer essen laut einer Studie 178 g Brot am Tag. Frauen 133 g am Tag. 

Damit du mal ein Gefühl bekommst, wie viele Ballaststoffe du über Brot aufnimmst, dient folgende Auflistung:

Brotart Ballaststoffe

1 Scheibe Weißbrot (30 g) 1,0 g 

1 Scheibe Weizen-Mischbrot (45 g) 1,9 g

1 Scheibe Roggen-Mischbrot (45 g) 2,8 g

1 Scheibe Weizen-Vollkornbrot (50 g) 3,7 g

1 Scheibe Roggen-Vollkornbrot (50 g) 4,1 g  Quelle: Ernährungs Umschau 7/2012

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1 Scheibe Mein Low Carb Protein Toast (20 g) 1,9 g

1 Scheibe Mein Low Carb Protein Brot (26 g) 3,3 g

Isst du als Mann nur Weißbrot, dann nimmst du gerade einmal 5,9 g Ballaststoffe am Tag auf, als Frau 4,4 g. 

Bei Roggen-Vollkornbrot, der Hauptballaststoffquelle unter den konventionellen Broten, immerhin 14,2 g bzw. 10,6 g. Vollkornbrot essen aber viele nicht so gern oder können es auch nicht, vor allem ältere Menschen. 

Hier bieten Meine Low carb Protein Brote und Brötchen eine optimale Alternative. Alle meine Produkte haben mehr Ballaststoffe als ein Roggenvollkornbrot. Die dunklen Brötchen sogar doppelt so viele!

Der direkte Vergleich: Roggenvollkornbrot/ Meine Low Carb Protein-Produkte

100 g Roggenvollkornbrot (2 Scheibe) = 8,2 g

100 g Low Carb Protein Toast (5 Scheiben) = 9,75 g 

100 g Low Carb Protein Brot ( 3,5 Scheiben) = 12,5 g

100 g Low Carb Protein Brötchen hell (1,5 Brötchen) = 9,7 g

100 g Low Carb Protein Brötchen dunkel (1,5 Brötchen) = 14 g

Mit meinen Produkten kommst du spielerisch auf 30 g/Tag: 

Morgens 2 Low Carb Protein Brötchen dunkel (20 g), nachmittags als Snack 2 Scheiben Mein Low Carb Protein Toast (4 g) und abends 3 Scheiben Mein Low Carb Protein Brot (10 g) und schon bist du bei 34 g. Und wenn du dann noch Obst und Gemüse dazu isst, dann kommst du locker auf mehr.

Ich verspreche dir, du wirst den Unterschied spüren! Teste es einmal 1-2 Wochen lang. Du wirst keine Heißhungerattacken mehr haben. Auch was deinen Allerwertesten verlässt wird sich sichtlich zum Positiven verändern. 

Vergiss nicht ausreichend zu trinken! Über den Tag verteilt 2-3 Liter (Wasser oder ungesüßten Tee), denn nur mit genügend Flüssigkeit können Ballaststoffe ihre volle Wirkung entfalten. Wenn du bisher wenig Ballaststoffe zu dir genommen hast, dann benötigen die Bakterien in deinem Magen und Dünndarm Zeit, um sich an die Ballaststoffaufnahme zu gewöhnen. Nimmst du zu viele zu schnell auf, kannst du Blähungen bekommen oder dich aufgebläht fühlen. Am besten du steigerst die Ballaststoffaufnahme um 5 g pro Tag über einen Zeitraum von 1-2 Wochen, um deinem Körper zu ermöglichen, sich anzupassen. Und wie gesagt genügend trinken, um Verstopfung zu vermeiden

Warum benötigt mein Körper Proteine/Eiweiße?

Eiweiß ist der Grundbaustein allen Lebens. Als Hauptbestandteil der Körperzellen bestimmt es maßgeblich die Struktur des menschlichen Körpers und übernimmt zahlreiche lebenswichtige Funktionen. Eiweiß liefert dem Körper wichtige Bausteine, die sogenannten Aminosäuren. Ohne Proteine kann der Mensch nicht überleben, denn die Aminosäuren sind an vielen Prozessen im Körper beteiligt. Sie sind essentiell, das heißt wir müssen sie mit der Nahrung aufnehmen. 

Unsere Muskulatur wird durch Proteine aufgebaut, erhalten und kann sich mithilfe von Eiweiß besser regenerieren. Auch unsere Haare, Haut, unser Herz und Gehirn bestehen zum größten Teil aus Eiweiß.

Proteine helfen auch beim Abnehmen, denn die kurbeln den Stoffwechsel an. Bei ihrer Verdauung verbrennen sie bereits Kalorien. Zudem halten Proteine länger satt, da unser Magen vier bis sechs Stunden mit der Verdauung beschäftigt ist.

Zugleich stärkt Eiweiß das Immunsystem und kann Blut- und Leberfettwerte senken. 

Wie viel Eiweiß du pro Tag essen solltest, hängt von verschiedenen Komponenten, wie Körperbau und Aktivität ab.

Gesunde, wenig sportlich aktive Menschen sollten 0,8 g pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Heißt für eine 60 kg schwere Frau 48 g Eiweiß pro Tag, für einen 80 kg schweren Mann 64 g Eiweiß pro Tag.

Mit dieser gesundheitlichen Mindestempfehlung wird sichergestellt, dass keine Muskelmasse aufgebaut wird und dass alle lebensnotwendigen Funktionen im Körper nach wie vor ablaufen können – Organe und Immunsystem bleiben somit intakt. 

Wer abnehmen möchte, krank ist, Stress hat, Sport treibt oder älter ist sollte mehr Eiweiß zu sich nehmen. Also im Prinzip wir alle sollten je nach Bedarf mehr essen:

Beim Abnehmen: In dieser Zeit sollte der Eiweißanteil um bis zu 0,5 g/ kg Körpergewicht erhöht werden, um einen Muskelabbau zu verhindern, also auf 1,3 g/ Kg Körpergewicht.

Ältere und Personen, die unter hohem Stress stehen oder eine schwere Krankheit haben: 1,2 bis 1,5 g/ Kg Körpergewicht, um die Mobilität und Funktion ihrer Muskulatur zu erhalten.

Sportler, egal ob Kraft- oder Ausdauersport, benötigen zwischen 1,5 – 1,8 g Eiweiß/ Kg Körpergewicht. Bei sehr hohen sportlichen Belastungen, wie z.B. bei einem Marathonlauf, darf man die Eiweißzufuhr kurzzeitig auf 2 g/ kg Körpergewicht) erhöhen. 

Aufbau von Muskelmasse: 1,2 g/ Kg Körpergewicht. Mehr Protein ist hier nicht hilfreich. Letztlich wächst der Muskel durch den Trainingsreiz - Eiweiß ist hier nur unterstützend!

Achtung: Ein Zuviel an tierischem Eiweiß (Fleisch, Wurst, Milch, Milchprodukte, Eier) kann Leber und Niere belasten. Denn beim Abbau von tierischem Eiweiß entsteht das toxische Ammoniak. Ammoniak ist einer der giftigsten Stoffe der im Körper vorkommt, Daher muss er rasch und effizient aus dem Blut entfernt werden. Dafür sorgen hauptsächlich die Leber und auch die Nieren. 

Du kannst aber auch dafür sorgen, dass Ammoniak erst gar nicht in die Blutbahn kommt oder eben nur kleine Mengen, die deine Organe problemlos bewältigen können. Das Zaubermittel heißt Ballaststoffe!

Ballaststoffe fangen Ammoniak bereits im Darm ab. Dort wandeln sie es in eine Form um, die mit dem Stuhl ausgeschieden wird.  

Der Eiweißgehalt in meinen LOW CARB Protein- Produkten ist sehr ausgewogen. Er besteht zu mehr als der Hälfte aus PFLANZLICHEM Eiweiß und die Menge an Ballaststoffen hilft dabei, das bei der Verdauung von Eiweiß entstandene Ammoniak abzufangen.

Wer allerdings Probleme mit Leber und Nieren hat, sollte die Aufnahme von Eiweiß generell mit seinem Arzt besprechen. 

Welche Proteine stecken in STEINERfood?

Bei unseren Mein Low Carb Protein- Broten und -Brötchen verwenden wir ein hochwertiges Mehrkomponenteneiweiß aus pflanzlichen und tierischen Proteinen: Weizenprotein, Sojamehl, Leinsamenmehl, Ei und Molke (Whey). In einigen Produkten sind auch Chiasamen und Magerquark enthalten. 

Grundsätzlich gilt, dass tierische Eiweißquellen hochwertiger sind als pflanzliche, da sie mehr lebensnotwendige Aminosäuren enthalten. Die höchste Eiweißqualität eines einzelnen Lebensmittels besitzt das Hühnerei, vor Fleisch und Fisch. Das pflanzliche Sojaeiweiß kommt dem sehr nahe. Das Deutsche Institut für Sporternährung bekräftigt, dass durch die Kombination von tierischen und pflanzlichen Eiweißquellen die Eiweißqualität deutlich erhöht wird.

Trotz der besseren Qualität des tierischen Eiweißes sollte man die pflanzlichen Eiweißquellen betonen und mit ihnen mehr als die Hälfte der Gesamteiweißzufuhr abdecken. Denn beim Abbau von tierischem Eiweiß entsteht das toxische Ammoniak, das wiederum Leber und Niere belastet. Außerdem enthält es mehr Kalorien, Fette und Cholesterin als pflanzliches Eiweiß.

Das haben wir bei der Zusammensetzung unseres Mehrkomponenteneiweißes berücksichtigt. Zum einen besteht das Eiweiß in meine LOW CARB Protein- Produkten zu mehr als die Hälfte aus Pflanzen, zum anderen hilft der hohe Ballaststoffgehalt in meinen Produkten dabei, Ammoniak auszuscheiden.

Meine Low Carb Protein-Brote und Brötchen haben über 90% weniger Kohlenhydrate als herkömmliche Backwaren bei 100% Geschmack. Die wenigen Kohlenhydrate in Kombination mit viel Eiweiß und Ballaststoffen sorgen dafür, dass du langanhaltend satt bist. Heißhungerattacken bleiben aus. 

Meine LOW CARB Protein-Produkte unterstützen dich beim Abnehmen:

– sie machen lange statt

– sie halten deinen Blutzuckerspiegel stabil

– sie sorgen dafür, dass keine/ kaum Insulin ausgeschüttet wird

– die Fettverbrennung wird angekurbelt

– der hohe Ballaststoffgehalt sorgt dafür- wenn du meine Produkte langfristig zu dir nimmst-, dass die Schlankbakterien in deinem Darm zunehmen.

Wenn du dauerhaft dein Gewicht reduzieren möchtest, dann mach bitte keine Diät, sondern stelle dauerhaft deine Ernährung um. Verzichte weitestgehend auf stark blutzuckersteigernde Kohlenhydrate (also Zucker, Brot, Nudeln) und iss mehr Ballaststoffe und Eiweiß. Wichtig ist, dass du deinen Blutzuckerspiegel stabil im Normbereich hältst und Blutzuckerspitzen vermeidest. Blutzuckerspitzen führen dazu, dass du dich schlapp, gereizt, müde fühlst und dich schlecht konzentrieren kannst. Außerdem bekommst du schnell wieder Hunger.  

Blutzuckerspitzen führen aber auch dazu, dass deine Bauchspeicheldrüse viel Insulin ausschüttet.

Solange Insulin in deinem Körper aktiv ist, ist es dir schlichtweg unmöglich, Körperfett zu verbrennen! Wenn bei dir also über den Tag verteilt immer viel Insulin ausgeschüttet wird, dann kannst du nicht abnehmen!

Ich selbst habe 45 Kilo abgenommen und halte mein Gewicht seit Jahren problemlos. Meinen Weg habe ich das STEINER Prinzip genannt. Wenn dich mein Weg interessiert, findest du hier Infos. Vielleicht hast du ja Lust auf mein 12-Wochen Online-Programm. Hier erfährst du alles über Ernährungsumstellung und du kannst gemeinsam mit mir deine Fitness trainieren.

Warum Diabetiker STEINERfood essen sollten?

Als Typ 2 Diabetiker – genauso wie alle Stoffwechselgesunden- solltest du auf Lebensmittel achten, die einen niedrigen Glykämischen Index (GI) haben und ballaststoffreich sind.

Die Ballaststoffzufuhr sollte idealerweise bei 40 Gramm pro Tag liegen. Außerdem benötigt dein Körper genügend Eiweiß. 

Der Arzt rät dann vielfach dazu, Weißmehlprodukte wie Toastbrot, helle Brötchen und Mischbrot weg zu lassen und stattdessen auf Vollkornbrot umzusatteln. Vollkornbrot hat wesentlich mehr Ballaststoffe und dessen Kohlenhydrate gehen langsamer ins Blut.

Ich weiß aber aus vielen Gesprächen mit Diabetikern, dass diese Umstellung besonders schwerfällt. Das verstehe ich nur zu gut. Ich wollte beim Abnehmen auch nicht auf mein Brot verzichten. Deshalb habe ich Brote und Brötchen entwickelt die 90% weniger Kohlenhydrate haben als herkömmliche Weißmehlprodukte bei 100% Geschmack!

Du musst also auf nichts verzichten. Mein LOW CARB Protein Toast schmeckt wie herkömmlicher hat aber mehr Ballaststoffe als ein Roggenvollkornbrot!  Mein LOW CARB Protein Brötchen dunkel sogar doppelt so viele. 

Ich bin seit meinem 18. Lebensjahr Typ 1-Diabetiker. Vorausgegangen war ein Grippaler Infekt. Statt nur die Viren zu töten, zerstörte mein fehlgeleitetes Immunsystem leider auch die Insulin-produzierenden Zellen meiner Bauchspeicheldrüse. Typ 1 ist eine Auto-Immunerkrankung, die nicht heilbar ist. Seit der Diagnose muss ich zum Verarbeiten von Kohlenhydraten Insulin spritzen. 

Daher weiß ich nur zu genau, welchen Einfluss Kohlenhydrate auf unseren Blutzuckerspiegel und auf unser Wohlbefinden haben. Ich kann die Werte permanent auf meinem Messgerät ablesen. Daher sind meine Produkte für mich ein Segen, weil sie mir helfen Blutzuckerspitzen zu vermeiden und meinen Blutzuckerspiegel auf einem konstanten -nicht zu niedrigen, nicht zu hohen Niveau- zu halten. 

Bei hohen Blutzuckerwerten fühle ich mich schlapp, gereizt, müde und kann mich schlecht konzentrieren. Das geht Nicht-Diabetikern auch so, nur wissen sie nicht, warum sie sich so fühlen. Man kann einen hohen Blutzuckerspiegel nicht sehen. Das ist das Fatale. Er tut auch nicht weh, macht sich also nicht bemerkbar. Bleiben die erhöhten Blutzuckerwerte unerkannt, dann kann das auf Dauer die Gefäße, Nerven, Augen und Nieren schädigen.

Viele haben über Monate oder gar Jahre dauerhaft erhöhte Werte, bis bei einer Kontrolluntersuchung der Arzt die Diagnose stellt: „Sie haben Zucker, sie sind Typ 2-Diabetiker.“ 

Du bist Typ 2-Diabetiker? Dann musst du dich mit der Diagnose nicht abfinden! Ich kann meinen Diabetes leider nicht rückgängig machen, meine Bauchspeicheldrüse ist kaputt, deine aber nicht unbedingt! Sie ist extrem erschöpft, weil sie über Jahre viel Insulin produzieren musste, so viel, dass deine Zellen resistent geworden sind. Diesen Prozess kannst du rückgängig machen oder zumindest deinen Zustand deutlich verbessern. Durch bewusste Ernährung und Bewegung. 

Meine Low Carb Protein-Produkte können dich dabei unterstützen Blutzuckerspitzen nach dem Essen zu vermeiden und langfristig Deine Blutzuckerwerte (HbA1C-Wert) zu verbessern. 

Wie berechne ich die Broteinheiten (BE) meiner Produkte?

Bei der Berechnung der Kohlenhydrate beziehe ich mich auf die Netto-Kohlenhydrate (NetCarbs), denn Zuckeralkohole (mehrwertigen Alkohole) haben keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Bei Mein Low Carb Protein Toast und -Brötchen hell verwenden wir als Zuckerausaustauschstoff Birkenzucker (Xylit). Xylit hat ab einer gewissen Menge einen leichten Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, aber nicht bei dieser von uns verwendeten Minimalmenge

Beispiel: Mein Low Carb Protein Toast

Kohlenhydrate 4,4 g

-davon Zucker 0,9 g

-davon Mehrwertige Alkohole 2,0 g

=> 4,4g - 2,0 g = 2,4 g NetCarbs 

Hieraus berechne ich die Broteinheiten:

(Netto- Kohlenhydratgehalt (100g) * gegessene Menge in Gramm ) / 12 = ….BE

100

(2,4g * 20 g) / 12 = 0,04 BE pro Scheibe

100

Inzwischen gibt es diverse Athleten, vor allem Ausdauersportler, die zur Leistungssteigerung auf eine strikte Low Carb-Ernährung setzen. Für diese Athleten sind meine LOW CARB Protein – Produkte natürlich perfekt, denn sie sind nicht nur Low Carb, sondern haben zudem einen hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt. Drei Fliegen mit einer Klappe also.
Der Großteil der Sportler setzt aber nach wie vor auf Kohlenhydrate. Ich auch, denn Kohlenhydrate sind einfach sehr effiziente Energielieferanten.
Besonders bei intensiven Belastungen wie Gewichtheben. Ein Training ohne davor Kohlenhydrate gegessen zu haben, kann ich mir nicht vorstellen. Ich als Typ 1-Diabetiker muss auch während des Trainings Datteln oder Bananen essen, da mein Blutzucker ansonsten viel zu stark fallen würde.
Tatsächlich macht es in Abhängigkeit von der Sportart und der Trainingsphase Sinn, die Kohlenhydratzufuhr bewusst zu erhöhen oder zu reduzieren. In Phasen mit hoher Trainingsbelastung und in der Wettkampfvorbereitung sollten die Kohlenhydratspeicher in der Muskulatur gefüllt sein.
Aber in Phasen mit wenig Trainingsbelastung sind weniger Kohlenhydrate und viel Eiweiß sinnvoll. Wer Krafttraining, Crossfit oder hochintensives Training (HIT) betreibt, hat ohnehin einen höheren Eiweißdarf.
Die meisten trinken dann Eiweißshakes oder essen Riegel. Mir hingen die irgendwann zum Hals raus.
Statt eines Shakes kannst du ganz entspannt 2 Brötchen essen und hast genauso viel Eiweiß zu dir genommen. Aber auch die Menge an Ballaststoffen ist nicht zu unterschätzen. In 100g Mein Low Carb Protein Brötchen dunkel stecken doppelt su viele Ballaststoffe wie in derselben Menge Vollkornbrot. Ein gesunder Darm ist wichtig für ein fittes Immunsystem.
Meine LOW CARB Protein- Brote und Brötchen sind eine schmackhafte Alternative zu Eiweißshakes oder -riegeln!

Hauptzutaten sind ein hochwertiges Mehrkomponenteneiweiß aus Weizen-, Molken- und Hühnereiweiß, Sojamehl und Leinsamen. Dazu Haferfasern, Inulin, Guarkernmehl, Hefe, Salz. Und je nach Produkt Quark, Butter, Goldleinsamen, Blaumohn, Chiasamen, Xylitol, Sojalecithine und HPMC.

Wissenswertes über Weizeneiweiß/ Gluten

Für Menschen mit der Autoimmunerkrankung Zöliakie sind meine Produkte nicht geeignet. Auch wer unter Weizenallergie oder -sensitivität leidet, sollte die Produkte nicht essen.

Über 90 Prozent der Bevölkerung vertragen Weizen. Für sie gibt es keinen Grund auf Weizenprotein, auch Gluten genannt, zu verzichten. Dies ist nicht meine Meinung, sondern die von renommierten Medizinern und Institutionen, die sich seit Jahren wissenschaftlich mit diesem Thema auseinandersetzen.

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) bekräftigt: Für über 90 Prozent der Bevölkerung ist der Verzehr von Weizen unschädlich. 

Dies bestätigt auch die Sprecherin der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft (DZG), die Selbsthilfeorganisation von Zöliakie-Betroffenen: "Für gesunde Menschen bringt eine glutenfreie Ernährung keine Vorteile."

Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Detlef Schuppan, Leiter des Instituts für Translationale Immunologie und der Ambulanz für Zöliakie und Dünndarmerkrankungen am Universitätsklinikum Mainz ist überzeugt, dass für den Großteil der Bevölkerung eine weizenfreie Ernährung weder besonders gesund noch schädlich ist.

Die Experten der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) sehen es wie folgt. „Eine glutenfreie Diät, ohne dass eine nachgewiesene Zöliakie besteht, kann schädlich sein“ stellt Prof. Dr. Jörg Kleine-Tebbe von der DGAKI fest. 

"Eine glutenfreie Ernährung ist ausschließlich für Menschen mit Zöliakie geeignet - einer speziellen Stoffwechselkrankheit", sagt Angela Clausen, Ernährungswissenschaftlerin bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. "Für gesunde Menschen macht diese Ernährungsform keinen Sinn - auch nicht zum Abnehmen", so das Urteil der Expertin.

Wer sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchte, findet hier einige seriöse Quellen:

https://www.uniklinik-freiburg.de/presse/publikationen/im-fokus/ist-glutenfreie-kost-schaedlich-fuer-gesunde.html

https://www.dgvs.de/wp-content/uploads/2016/11/PM_2015_06_Weizensensitivitaet.pdf

https://www.mein-allergie-portal.com/zoeliakie-und-glutensensitivitaet/1791-glutenfreie-ernaehrung-bei-gesunden-ist-das-schaedlich.html

https://www.mein-allergie-portal.com/zoeliakie-und-glutensensitivitaet/1463-weizen-gluten-atis-fodmaps-reizdarm-was-ist-unvertraeglich.html

https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/aerzte-warnen--glutenfreie-ernaehrung-kann-sogar-ungesund-sein-7442844.html

https://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/us-studie-glutenverzicht-ist-fuer-gesunde-nicht-empfehlenswert-a-1146472.html

https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/neuer-diaet-trend-glutenfreie-ernaehrung-was-der-verzicht-der-gesundheit-wirklich-bringt_id_6125568.html

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-05/nahrungsmittel-gluten-unvertraeglichkeit-zoeliakie-studie

Warum verwenden wir Sojamehl?

Wir verwenden Sojamehl, weil wir von seinen Inhaltsstoffen und Backeigenschaften überzeugt sind. 

Das Eiweiß der Sojabohne ist ein qualitativ hochwertiges Eiweiß. Es ist das einzige vollständige Protein pflanzlicher Herkunft, das von der Aminosäuresequenz her mit einem tierischen Eiweiß vergleichbar ist. Dabei ist das Sojamehl reich an Ballaststoffen, gesättigten und ungesättigten Fettsäuren, Mineralien, Vitaminen sowie sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Die enthaltenen Ballaststoffe fördern das Sättigungsgefühl, wirken sich positiv auf Blutzuckerspiegel und Cholesterinwerte aus und fördern die gesunde Darmflora.

Behauptungen über angeblich negative Wirkungen von Soja machen im Internet die Runde. Daher habe ich mich intensiv mit der wissenschaftlichen Lage beschäftigt, um mir ein neutrales Bild über Soja zu verschaffen. 

Die meisten negativen Berichte beziehen sich auf Studien, wo Soja in Form von isolierten Isoflavonen über längere Zeit hochdosiert in Form von Nahrungsergänzungsmittel verabreicht wurde.

Dies hat nichts mit einer normalen, moderaten Dosis Soja zu tun, wie sie beispielsweise in meinen Produkten vorkommt.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das sich u.a. um unsere Lebensmittelsicherheit kümmert,  hält fest, dass »die Aufnahme von Isoflavonen im Rahmen einer normalen Soja-Kost bei üblichen Verzehrmengen nach dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Kenntnisstand als unbedenklich angesehen werden kann«.

Dr. Markus Keller vom Institut für alternative und nachhaltige Ernährung (IFANE) fasst die Datenlage zu Soja ähnlich zusammen:

»Behauptungen zur gesundheitsschädlichen Wirkung des Sojakonsums [werden] oft einseitig dargestellt oder [sind] zumindest umstritten (…). Teilweise beruhen sie auf einer einzigen Studie. Vermeintliche ‚Beweise‘ auf sojakritischen Webseiten sind oft unzureichend recherchiert, zitierte Literatur wird teilweise unsauber oder falsch wiedergegeben und Studien, die auf mögliche positive Wirkungen des Verzehrs von Sojaprodukten hinweisen, werden ignoriert. Folglich sollten entsprechende Webseiten und Artikel kritisch hinterfragt werden. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft hat der moderate Konsum von Sojaprodukten mehr positive als mögliche negative Gesundheitsauswirkungen.«

Aber natürlich gibt es -wie bei allen Lebensmittel- Menschen, die allergisch auf Soja reagieren. Für diese Menschen sind meine Produkte natürlich nicht geeignet. 

https://freefromharm.org/health-nutrition/vegan-doctor-addresses-soy-myths-and-misinformation/  

https://www.ernaehrungs-umschau.de/fileadmin/Ernaehrungs-Umschau/pdfs/pdf_2019/03_19/EU03_2019_M160-M169.pdf

https://www.medizin-transparent.at/soja-lebensmittel-riskant-fuer-die-schilddruese

https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/warum-sojawurst-nicht-dem-regenwald-schadet 

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von albert-schweitzer-stiftung.de zu laden.

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https://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/ist-soja-gesund

https://www.fitforfun.de/abnehmen/gesund-essen/neueste-forschung-wie-gesund-ist-soja-wirklich_aid_6883.html

https://www.mdpi.com/2072-6643/2/8/855/htm

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/soja-schilddruese.html

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/die-wahrheit-ueber-soja.html

Woher stammt das Sojamehl?

Wir verwenden ausschließlich gentechnikfreies Sojamehl aus Österreich. Mein Low Carb Protein Toast und - Brötchen hell enthalten zudem Sojalecithin aus indischen Sojabohnen. Diese Bohnen sind ebenfalls zertifiziert gentechnikfrei.

In den letzten Jahren ist die Sojabohne in Verruf geraten. Zu Unrecht wie ich finde. Denn nicht die Bohne ist schlecht oder gar schuld, sondern ihr Anbau. Da mir sowohl unsere Umwelt als auch die Gesundheit von uns allen sehr am Herzen liegt, haben mein Team und ich uns intensiv mit diesem Thema beschäftigt. 

Hierzu muss man wissen: In Südamerika werden Regenwälder gerodet und indigene Völker vertrieben, um hauptsächlich Soja für VIEHFUTTER anzubauen. 80% des weltweiten Sojaanbaus ist für Tierfutter. Diese Sojapflanzen sind zudem meist gentechnisch verändert und wandern so über den Umweg Tierfutter in Lebensmittel wie Milch und Fleisch. In Europa wird hingegen hauptsächlich Soja für die Lebensmittelindustrie angebaut. Allerdings gibt es auch hier Länder, die genmanipulierte Kulturen züchten. So etwas kommt mir nicht ins Brot!

Sojabohnen aus Österreich sind im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern seit jeher ausschließlich gentechnikfrei. Hier werden die Hülsenfrüchte nicht monokulturartig angebaut, Österreichs Bauern setzen auf ursprüngliche Anbaukonzepte mit wechselnden Fruchtfolgen und erhalten so die Bodengesundheit

Was ist Hydroxypropylmethylcellulose (HPMC)?

Hydroxypropylmethylcellulose- abgekürzt HPMC- hört sich erst einmal fürchterlich an, ist aber ein völlig harmloser Stoff. HPMC besteht aus pflanzlichen Fasern, ganz ähnlich der Cellulose. Nur ist HPMC ein wasserlöslicher Abkömmling der Cellulose. HPMC wirkt im menschlichen Körper wie ein Ballaststoff, das heißt es durchläuft unverdaut die Magen-Darm-Passage.  Die Verbindung von HPMC verfügt über stabilisierende ebenso wie über emulgierende Eigenschaften. Daher kann der pflanzliche Stoff als Emulgator, Stabilisator, Füllstoff sowie als Verdickungsmittel eingesetzt werden. Wir verwenden ihn als Verdickungsmittel in unserem Mein Low Carb Toast und Mein Low Carb Protein Brötchen hell. In den verschiedensten Lebensmitteln findet der Stoff Einsatz wie beispielsweise in Desserts, Speiseeis, Blätterteig, Keksen, Kuchen, aber auch in Mayonnaise, Soßen, Ketchup und sogar in Fischerzeugnissen. Er kann ohne Bedenken und ohne Einschränkung verzehrt werden.

Warum sind die Produkte in Plastik eingeschweißt?

Die Produkte sind in Plastik eingeschweißt, weil sie so mindestens 3 Monate haltbar sind und auch problemlos eingefroren werden können. Ich erhoffe mir dadurch, dass jedes meiner Produkte bis zum letzten Krümel gegessen wird und nicht in der Mülltonne landet. 

1,7 Millionen Tonnen Backwaren werden in Deutschland laut WWF weggeworfen. In Österreich sind es laut Greenpeace rund 300.000 Tonnen. *

Auf Haushalte entfallen hiervon 49% der Verluste, gefolgt von den Retouren aus Bäckereien mit 36% und dem Handel mit 13%. Schlusslicht stellt der Außer-Haus-Konsum mit 2% dar.

Das ist der Wahnsinn. Wir werfen ja nicht nur die Produkte weg, sondern verschwenden auch natürliche Ressourcen, wie landwirtschaftliche Fläche, Wasser, Energie, menschliche Arbeit und Rohstoffe. Die Ernte von rund 398.000 Hektar Ackerland wird verschwendet. Das entspricht einem Acker der größer ist als die Insel Mallorca. Zudem werden unnötige 2,46 Mio. Tonnen Treibhausgase ausgestoßen.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass Plastik nicht die langfristige Lösung sein kann. Daher bin ich mit meinem Team auch auf der Suche nach einer anderen Verpackung, die es ermöglicht Brotprodukte ohne Konservierungsstoffe länger haltbar zu machen.

Weiter Infos:

* https://www.wwf.de/2018/oktober/unser-taeglich-brot/

* https://nachhaltigkeit.greenpeace.at/assets/uploads/assets/uploads/GreenpeaceMarktcheck_TestMischbrot_ZahlenFakten_Mai2018.pdf

Was bedeutet Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf der Verpackung?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bedeutet, dass die Produkte mindestens bis zu diesem Datum haltbar sind, mit Betonung auf mindestens. Meist sind sie jedoch wesentlich länger haltbar.

Viele denken, dass damit das Ablaufdatum gemeint ist und danach die Produkte ungenießbar sind. Einer der Hauptgründe, warum so viele Lebensmittel weggeworfen werden.  

Abgepackte Lebensmittel werden aber nicht schlagartig von einem Moment auf den anderen ungenießbar. Daher mein Tipp: Nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums kann man die Qualität des Lebensmittels anhand von Aussehen, Geruch und Geschmack prüfen.  Bei Schimmelstellen muss jedoch das komplette Brot weggeworfen werden. 

Kann man die Produkte auch einfrieren?

Ja, natürlich. Du kannst die komplette Packung eingefrieren. Da unsere Brote geschnitten sind, kannst du auch nur einzelne Scheiben entnehmen und in einem Gefrierbeutel einfrieren. Oder auch einzelne Brötchen. So kannst du die Backwaren portionsweise aus der Gefriertruhe entnehmen und sie auftauen lassen. Danach kannst du sie sofort verzehren. Es ist kein Aufbacken nötig. Mir war ganz wichtig, dass kein Brot mehr weggeworfen werden muss.

Kann ich die Produkte toasten?

Ja, natürlich kannst du meine Brote und Brötchen auch toasten. Bitte den Toaster nicht zu heiß einstellen, denn aufgrund des hohen Eiweißgehalts verbrennen die Scheiben schneller als konventionelle.

Was bedeutet LCFPro®?

LCFPro® ist meine Formel für eine ausgewogene Ernährung. Die Formel setzt sich zusammen aus Low Carb, High Fibre und High Protein. Also, niedriger Kohlenhydrat- und hoher Ballaststoff- und hoher Eiweißgehalt - eine ideale Nährstoffkombination. 

In meinen LOW CARB Protein-Produkten ist der Gehalt an schnellverdaulichen, stark blutzuckersteigernden Kohlenhydraten stark reduziert. Diese solltest du generell meiden. Wenn ich also von „Low Carb“ oder „weniger Kohlenhydrate“ spreche, dann meine ich immer die Reduktion von jenen Kohlenhydraten, die den Blutzucker stark ansteigen lassen. Sie kommen in Einfachzucker, sprich Haushaltszucker, Weißmehl, Süßigkeiten oder Fastfood vor. Kohlenhydrate, die den Blutzucker nur langsam oder kaum ansteigen lassen (wie z.B. in Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse) solltest du natürlich essen! 

Bei einer reinen Low Carb-Ernährung fehlen häufig die Ballaststoffe. Dadurch werden die Darmkeime oft nicht optimal ernährt. Ballaststoffe sind aber die Lebensgrundlage für die im Darm angesiedelten Mikroorganismen. Unser Darm ist, mit acht Metern Länge und 400 -500 Quadratmetern Oberfläche, das größte Immunorgan des Körpers. Rund 80% der Immunzellen sind in unserem Darm beheimatet. Das macht den Darm zu einem enorm wichtigen Teil unseres Immunsystems. Ist der Darm gesund, sind wir besser gegen Krankheiten geschützt. Deswegen haben all meine LOW CARB Protein-Produkte einen hohen Ballaststoffgehalt, kombiniert mit einem hochwertigen Mehrkomponenteneiweiß.

Die Formel - weniger Kohlenhydrate, mehr Ballaststoffe (mindestens 30 g täglich) und mehr Protein- führt zu folgenden Synergieeffekten:

  • Hungerattacken treten seltener auf

Wenn du schon einmal eine Diät gemacht hast, kennt du das. Du lässt Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Nudeln und Brot weg und nimmst zwar ab, hast aber ständig Hunger. Das kann nicht lange gut gehen!

Meine LOW CARB Protein-Produkte können dich dabei unterstützen dauerhaft abzunehmen, denn sie machen langanhaltend statt. Zum einen durch den hohen Gehalt an Ballaststoffen, zum anderen haben wir die blutzuckersteigernden Kohlenhydrate durch hochwertige Proteine ersetzt, für deren Verdauung dein Körper viel länger braucht. Dadurch wird der Sättigungseffekt noch verstärkt. 

  • Schlankbakterien können sich im Darm vermehren

Unser Gewicht hängt auch mit unseren Darmbakterien zusammen, genauer gesagt mit dem Verhältnis von schlechten und guten Bakterien. Das Verhältnis sollte ausgeglichen sein. Durch falsche Ernährung gewinnen aber irgendwann die schlechten Darmbakterien die Oberhand. Sie ernähren sich hauptsächlich von Zucker. Wenn du also die stark blutzuckersteigernden Kohlenhydrate dauerhaft reduzierst, dann werden diese schlechten Darmbakterien nach und nach wieder ausgehungert. Ballaststoffe sorgen dafür, dass die Zahl der Schlankbakterien zunimmt. Diese Bakterien ziehen weniger Kalorien aus deinem Essen. Damit kannst du also besser abnehmen.

  • Blutzuckerspiegel fährt weniger Achterbahn

Kohlenhydrate werden im Darm in Glukose (Zucker) aufgespalten. Dieser Zucker wandert ins Blut und sorgt für einen Anstieg des Blutzuckers. Um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken wird das Hormon Insulin benötigt. Insulin hemmt jedoch die Fettverbrennung, du kannst also nur schwer abnehmen. Mit meiner LCFPro®-Formel bleibt dein Blutzuckerspiegel konstant, dadurch bleibst du fit, kannst dein Gewicht halten, aber natürlich unterstützen dich meine LOW CARB Protein Produkte auch, wenn du abnehmen möchtest.

Was sind Kohlenhydrate?

Kohlenhydrate sind neben Fett und Eiweiß die Hauptenergielieferanten für unseren Körper. Unser Gehirn und unsere Muskeln brauchen Kohlenhydrate, damit sie arbeiten können.

Kohlenhydrate sind vereinfacht ausgedrückt nichts anderes als Zucker, genauer gesagt handelt es sich um eine Aneinanderreihung von Zuckermolekülen (Glucose). Sie unterscheiden sich lediglich durch die Länge ihrer Glukoseketten. Von der Länge dieser Ketten hängt es ab, wie schnell und wie hoch der Zuckerspiegel im Blut ansteigt und wieviel Insulin ausgeschüttet wird. Je kürzer desto schneller steigt der Spiegel und umso mehr Insulin wird ausgeschüttet. Haushaltszucker, Weißmehlprodukte, weißer Reis, etc. haben kurze Ketten. Die in der Natur vorkommenden Kohlenhydrate in Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten haben meist lange Glukoseketten. Ballaststoffe zählen auch zu den Kohlenhydraten, weil sie aus denselben Grundbausteinen bestehen. Aber diese Bausteine können weder im Mund noch im Magen oder Dünndarm zu Zuckern zerlegt werden. Sie wandern also unverdaut in den Dickdarm. 

Viele verteufeln Kohlenhydrate, dabei sind sie absolut nichts Schlechtes. Wenn du viel Sport treibst, brauchst du Kohlenhydrate, weil dein Körper bei größeren Anstrengungen schnell verfügbare Energie benötigt. Gewichtheben zum Beispiel ist eine Schnellkraftsportart, bei der du innerhalb kürzester Zeit enorm viel Energie verbrauchst. Bereits 1-2 Stunden vor dem Training esse ich Kohlenhydrate, um die Energiespeicher aufzufüllen. Aber diese Speicher sind schneller leer als mir lieb ist.  Als Typ1-Diabetiker kann immer schön an meinem Messsystem sehen, wie mein Blutzuckerspiegel innerhalb kürzester Zeit sinkt. Würde ich nicht in Form von schnellen Kohlenhydraten (Banane, Datteln) gegensteuern, würde mein Blutzucker in den Keller rauschen. Auch nach dem Training muss ich Kohlenhydrate essen, da mein Körper selbst Stunden nach dem Training weiter Kalorien verbrennt um sich zu regenerieren. 

Je mehr du deinen Körper forderst, und je erschöpfter deine Muskeln danach sind, desto mehr Kalorien insbesondere in Form von Eiweiß benötigt dein Körper hinterher, um sich zu regenerieren und auch um weiter Muskeln aufzubauen.

Die meisten von uns fordern ihren Körper allerdings viel zu wenig. Gemütliches Fahrradfahren oder die entspannte Joggingrunde einmal pro Woche reichen da nicht aus.

Im Verhältnis dazu essen wir zu viele Kohlenhydrate, insbesondere von den stark blutzuckersteigernden: Toastbrot, Brötchen, Pizza, Kuchen, Softgetränke. Das wiederum hemmt die Fettverbrennung, macht auf Dauer dick. 

Daher verstehe ich unter Low Carb nicht den strikten Verzicht auf Kohlenhydrate, sondern den bewussten Umgang damit. Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen, solltest du, wenn möglich nur essen, wenn du als Sportler schnelle Energie benötigst oder als Typ1 Diabetiker, wenn du Unterzucker hast. Aber Ausnahmen sind natürlich erlaubt. Langkettige Kohlenhydrate wie Obst, Gemüse Hülsenfrüchte solltest du dagegen viel essen

Was bedeutet Low Carb?

"Low Carb“ ist die englische Abkürzung für „Low Carbohydrates“ und bedeutet auf Deutsch: wenig Kohlenhydrate. Meist ist damit eine Ernährungsform gemeint, bei der die Aufnahme von Kohlenhydraten stark reduziert wird, wobei Fette und Proteine die wegfallenden Kohlenhydrate ersetzen. 

Manche machen nur für eine begrenzte Zeit eine Low Carb-Diät. Ich persönlich empfehle dauerhaft deine Ernährung umzustellen und darauf zu achten, welche Art von Kohlenhydraten du zu dir nimmst. Es gibt stark blutzuckersteigernde Kohlenhydrate (Kartoffeln, Weißbrot, weißer Reis) und welche, die den Blutzuckerspiegel wesentlich weniger beeinflussen (fast alle Obstsorten, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Wildreis). 

Bei meinem Verständnis von „Low Carb“ gilt es ausschließlich die stark blutzuckersteigernden Kohlenhydrate zu meiden.

Stark blutzuckersteigernde Kohlenhydrate haben einen hohen Glykämischen Index (GI). Der GI gibt an, wie schnell und wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt: je höher der Wert, desto schneller. Wer permanent stark blutzuckersteigernde Kohlenhydrate isst, überreizt ständig seine Bauchspeicheldrüse. Der Insulinpegel ist ständig hoch. Überschüssiger Zucker im Blut wird in Fett umgewandelt. Außerdem bewirkt der hohe Insulingehalt, dass die Fettverbrennung stoppt und ein Großteil der Fettsäuren, die bei derselben Mahlzeit verzehrt wurden, als Fettreserve gespeichert werden. 

Ich will hier gar nicht zu wissenschaftlich werden.

Als Faustregel kannst du dir merken:

Abhängig von seinem glykämischen Index (GI) hat ein Kohlenhydrat folgende Auswirkungen:

GEWICHTSZUNAHME, wenn der GI hoch ist (über 50)

GEWICHTSSTABILITÄT, wenn der GI niedrig ist (unter 50)

GEWICHTSABNAHME, wenn der GI sehr niedrig ist (unter 35)

  • Quelle: Michel Montignac

Raffinierte Produkte wie Zucker, Weißbrot, Teigwaren, Mais, weißer Reis haben alle einen hohen GI. Generell gilt, dass gekochte Lebensmittel meist einen höheren GI haben, weil die Kohlenhydrate daraus leichter verstoffwechselt werden können. 

Der GI ist kein Allheilmittel, aber, wie ich finde, eine gute Möglichkeit sich im Dschungel der Lebensmittel zu orientieren.

Hier nur einige Beispiele:

Je höher der Wert, desto mehr Zucker ist im Blut.

Produkt GI

Pommes, Kartoffelgratin, Bratkartoffel 95

Weißbrot, Toastbrot, Burger Bun 85

Schnellkochreis (vorgekocht) 85

Zucker (Saccharose) 70

Mischbrot 70

Graubrot 65

  • Quelle: Michel Montignac

Ich habe hier natürlich bewusst vorwiegend Backwaren ausgesucht, um dir zu veranschaulichen, dass herkömmliche Backwaren einen hohen GI haben.

Wenn du Sport treibst oder dich viel im Alltag bewegst, dann spricht nichts dagegen ab und zu diese Kohlenhydrate zu essen.  

Die meisten von uns sind aber eher bewegungsfaul geworden und die Industrie hat viele Produkte entwickelt, die stark blutzuckersteigernde Kohlenhydrate enthalten.

Kurz gesagt: heute gibt es ein Überangebot an diesen Kohlenhydraten und eine Unterversorgung an Bewegung. Hier gilt es wieder eine Balance herzustellen.

Meine LOW CARB Protein-Produkte helfen dir dabei dauerhaft deinen Konsum stark blutzuckersteigender Kohlenhydrate zu reduzieren und wenn du magst, kannst du mit mir und meinem STEINER Prinzip auch wieder Bewegung in deinen Alltag bringen. Ich biete 12-wöchige Online-Fitnesskurse an. Hier kannst du bequem von zuhause mit mir nach und nach deine Fitness und deine Muskulatur aufbauen. www.steinerprinzip.com

Welche Produkte sind wirklich Low Carb?

Low Carb ist nicht gleich Low Carb. Viele Produkte werben mit „Low Carb“, „Lower Carb“ oder „reduzierter Kohlenhydratanteil“. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass diese Lebensmittel auch Low Carb, also mit wenig Kohlenhydraten sind. Wenn in einem Produkt normalerweise 50 g Kohlenhydrate stecken und der Kohlenhydratanteil auf 20 g gesenkt wurde, dann hat das Produkt zwar weniger Kohlenhydrate, ist aber noch lange nicht Low Carb.

Low Carb ist für mich ein Produkt nur dann, wenn die darin enthaltenen Kohlenhydrate nicht stark blutzuckersteigernd sind, mein Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr also nicht oder nur unmerklich steigt oder ein insulinpflichtiger Diabetiker kein oder kaum Insulin spritzen muss.

Daher achte bitte beim Einkauf von sogenannten Low Carb-Produkten auf die Kohlenhydratmenge, um genau zu sein auf die Netto-Kohlenhydrate, auch NetCarbs genannt.

Was sind NetCarbs / Netto-Kohlenhydrate?

NetCarbs sind gerade bei Low Carb-Produkten von Bedeutung. Damit sind die Kohlenhydrate gemeint, die dein Körper verdauen und verwerten kann. Verwerten bedeutet, dass diese Kohlenhydrate in deinem Körper in Zucker umgewandelt und in die Blutbahn abgegeben werden. Sie führen zu einem Blutzuckeranstieg was wiederum zu einer Insulinausschüttung führt.

NetCarbs sind also kurzgesagt Kohlenhydrate, die zu einer Insulinausschüttung führen.

Warum sind also NetCarbs bei Low Carb-Produkten von Bedeutung? In diesen Produkten wird Zucker häufig durch sogenannte Zuckeralkohole (Mehrwertige Alkohole/ Polyole) ausgetauscht. Zuckeralkohole zählen zu den Kohlenhydraten. Sie können jedoch vom Körper nicht völlig aufgenommen werden und führen daher zu keiner bzw. nur zu einer geringen Insulinausschüttung.

Diese Zuckeralkohole kann man deshalb von der Gesamtkohlenhydratmenge abziehen:

Gesamtkohlenhydrate – Zuckeralkohole = NetCarbs

Beispiel: Mein LOW CARB Protein Toast (100 g)

Kohlenhydrate 4,4 g 

- davon Zucker 0,9 g

- davon Mehrwertige Alkohole 2,0 g

=> 4,4 g - 2,0 g = 2,4 g NetCarbs 

Das heißt bei 100 g Mein Low Carb Protein Toast haben nur diese 2,4 g einen Einfluss auf deinen Blutzuckerspiegel. Pro Scheibe sind es nur 0,5 g!

Allerdings gibt es bei der Berechnung der NetCarbs eine Ausnahme: Maltit.

Maltit ist der einzige Zuckeraustauschstoff der einen hohen Glykämischen Index (GI) hat. Achte also darauf, dass in Low Carb Produkten kein Maltit einhalten ist. Es gibt verschiedene Maltit bzw. Maltitsirup-Varianten, die einen GI von über 50 haben. Dies ist ein höherer Wert als der von Vollkornnudeln.

Zur Orientierung:

Es gibt zwei Zuckeralkohole mit einem GI von 0. Das sind Mannitol und Erythritol. Alle anderen haben einen sehr niedrigen GI. Außer Maltit!

Glykämischer Index verschiedener Zuckeralkohole:

GI

Mannitol 0

Erythritol 0

Sorbitol 9

Xylitol 13

Maltitol 36

Maltitol Syrup 53

Der Kaloriengehalt von Zuckeralkoholen liegt zwischen 0,2 und 2 kcal pro Gramm je nach Art des Zuckeralkohols.

Bei uns in Europa müssen Zuckeralkohole bei den Nährwerten aufgeführt werden. Das ist schon mal gut und wichtig. Was ich nicht verstehe ist, warum nicht auch die NetCarbs angegeben werden dürfen. So muss ich immer beim Einkaufen rechnen, anstatt auf einen Blick zu sehen was drin ist. 

Als Diabetiker muss ich das wissen. Wenn ich lese, dass in einem Produkt 20 g Kohlenhydrate/100g sind, berechne ich entsprechend die Insulinabgabe. Wenn davon 18 g Zuckeralkohole sind, dann muss ich nur 2 g Kohlenhydrate berücksichtigen und persönlich KEIN Insulin spritzen. Übersehe ich das, droht mir ein heftiger Unterzucker, weil ich zu viel Insulin gespritzt habe. 

Daher wäre es wünschenswert, dass es hier bald eine Gesetzesnovelle gibt und NetCarbs explizit angegeben werden.

Warum sind Ballaststoffe wichtig für mich?

Ballaststoffe haben diesen negativ klingenden Namen gar nicht verdient. „Ballast“ klingt nach etwas Überflüssigem, das man nicht freiwillig herumschleppen, sondern schnell wieder los werden will. Viel treffender wäre für diese Pflanzenfasern der Name „Balance“-stoffe. Denn sie bringen deinen Blutzucker, deine Darmflora und diverse andere Dinge (wieder) in Balance.

Ballaststoffe sind wichtig für dich, weil 

  • sie machen dich lange satt
  • sie helfen beim Abnehmen
  • sie senken das Diabetesrisiko
  • sie senken erhöhten Blutdruck
  • sie senken Blutfettwerte (Cholesterin)
  • sie entlasten Leber und Niere

Ballaststoffe machen dich lange satt, da sie aufgrund ihrer Beschaffenheit Wasser binden und im Magen aufquellen. Sie können im Dünndarm nicht abgebaut werden und durchlaufen unverdaut deine Magen-Darm-Passage. Sie machen also nicht dick, wie manche Leute immer noch glauben, im Gegenteil sie helfen beim Abnehmen.

Ballaststoffe helfen auch, das Diabetesrisiko zu senken, denn sie bewirken, dass die Kohlenhydrate im Darm langsamer aufgenommen werden. Dies führt zu einer langsamen Erhöhung des Blutzuckerspiegels, was sich günstig auf das Diabetesrisiko auswirkt. 

Ballaststoffe sind auch dazu in der Lage erhöhten Blutdruck zu senken. Ebenso die Blutfettwerte (Cholesterin). Dies kommt daher, dass die Ballaststoffe positiven Einfluss auf den Fettstoffwechsel im Darm haben. Insbesondere die in meinen Produkten verwendeten wasserlöslichen Ballaststoffe haben eine direkte cholesterinsenkende Wirkung: Pektin in Leinsamen, Guar in Guarkern und Inulin aus Chicoree. Das präbiotische Inulin pflegt und regeneriert zudem die Darmflora.

Meine LOW CARB Protein -Produkte enthalten viel Eiweiß. Wenn man sich eiweißreich ernährt, dann kann es im Körper zu einer Anflutung von Ammoniak kommen. Der hohe Ballaststoffgehalt sorgt jedoch dafür, dass ein Großteil des Ammoniaks erst gar nicht in die Blutbahn kommt, sondern direkt über den Darm aus dem Körper geschleust wird. So werden Leber und Niere entlastet. 

Wie viele Ballaststoffe pro Tag sollte ich essen?

Laut einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten wir alle pro Tag mindestens 30 g Ballaststoffe zu uns nehmen. Dazu müssten wir entweder 360 g Roggenvollkornbrot oder 1 kg Äpfel oder 1 kg Karotten/Möhren essen. Das muss man erst einmal hinbekommen. Die meisten von uns schaffen gerade mal die Hälfte. Als Diabetiker sollte man sogar > 40 g Ballaststoffe essen!

Die wesentlichen Quellen der Ballaststoffaufnahme sind Brot, gefolgt von Obst, Gemüse, Pilzen und Hülsenfrüchten. 

Männer essen laut einer Studie 178 g Brot am Tag. Frauen 133 g am Tag. 

Damit du mal ein Gefühl bekommst, wie viele Ballaststoffe du über Brot aufnimmst, dient folgende Auflistung:

Brotart Ballaststoffe

1 Scheibe Weißbrot (30 g) 1,0 g 

1 Scheibe Weizen-Mischbrot (45 g) 1,9 g

1 Scheibe Roggen-Mischbrot (45 g) 2,8 g

1 Scheibe Weizen-Vollkornbrot (50 g) 3,7 g

1 Scheibe Roggen-Vollkornbrot (50 g) 4,1 g  Quelle: Ernährungs Umschau 7/2012

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1 Scheibe Mein Low Carb Protein Toast (20 g) 1,9 g

1 Scheibe Mein Low Carb Protein Brot (26 g) 3,3 g

Isst du als Mann nur Weißbrot, dann nimmst du gerade einmal 5,9 g Ballaststoffe am Tag auf, als Frau 4,4 g. 

Bei Roggen-Vollkornbrot, der Hauptballaststoffquelle unter den konventionellen Broten, immerhin 14,2 g bzw. 10,6 g. Vollkornbrot essen aber viele nicht so gern oder können es auch nicht, vor allem ältere Menschen. 

Hier bieten Meine Low carb Protein Brote und Brötchen eine optimale Alternative. Alle meine Produkte haben mehr Ballaststoffe als ein Roggenvollkornbrot. Die dunklen Brötchen sogar doppelt so viele!

Der direkte Vergleich: Roggenvollkornbrot/ Meine Low Carb Protein-Produkte

100 g Roggenvollkornbrot (2 Scheibe) = 8,2 g

100 g Low Carb Protein Toast (5 Scheiben) = 9,75 g 

100 g Low Carb Protein Brot ( 3,5 Scheiben) = 12,5 g

100 g Low Carb Protein Brötchen hell (1,5 Brötchen) = 9,7 g

100 g Low Carb Protein Brötchen dunkel (1,5 Brötchen) = 14 g

Mit meinen Produkten kommst du spielerisch auf 30 g/Tag: 

Morgens 2 Low Carb Protein Brötchen dunkel (20 g), nachmittags als Snack 2 Scheiben Mein Low Carb Protein Toast (4 g) und abends 3 Scheiben Mein Low Carb Protein Brot (10 g) und schon bist du bei 34 g. Und wenn du dann noch Obst und Gemüse dazu isst, dann kommst du locker auf mehr.

Ich verspreche dir, du wirst den Unterschied spüren! Teste es einmal 1-2 Wochen lang. Du wirst keine Heißhungerattacken mehr haben. Auch was deinen Allerwertesten verlässt wird sich sichtlich zum Positiven verändern. 

Vergiss nicht ausreichend zu trinken! Über den Tag verteilt 2-3 Liter (Wasser oder ungesüßten Tee), denn nur mit genügend Flüssigkeit können Ballaststoffe ihre volle Wirkung entfalten. Wenn du bisher wenig Ballaststoffe zu dir genommen hast, dann benötigen die Bakterien in deinem Magen und Dünndarm Zeit, um sich an die Ballaststoffaufnahme zu gewöhnen. Nimmst du zu viele zu schnell auf, kannst du Blähungen bekommen oder dich aufgebläht fühlen. Am besten du steigerst die Ballaststoffaufnahme um 5 g pro Tag über einen Zeitraum von 1-2 Wochen, um deinem Körper zu ermöglichen, sich anzupassen. Und wie gesagt genügend trinken, um Verstopfung zu vermeiden

Warum benötigt mein Körper Proteine/Eiweiße?

Eiweiß ist der Grundbaustein allen Lebens. Als Hauptbestandteil der Körperzellen bestimmt es maßgeblich die Struktur des menschlichen Körpers und übernimmt zahlreiche lebenswichtige Funktionen. Eiweiß liefert dem Körper wichtige Bausteine, die sogenannten Aminosäuren. Ohne Proteine kann der Mensch nicht überleben, denn die Aminosäuren sind an vielen Prozessen im Körper beteiligt. Sie sind essentiell, das heißt wir müssen sie mit der Nahrung aufnehmen. 

Unsere Muskulatur wird durch Proteine aufgebaut, erhalten und kann sich mithilfe von Eiweiß besser regenerieren. Auch unsere Haare, Haut, unser Herz und Gehirn bestehen zum größten Teil aus Eiweiß.

Proteine helfen auch beim Abnehmen, denn die kurbeln den Stoffwechsel an. Bei ihrer Verdauung verbrennen sie bereits Kalorien. Zudem halten Proteine länger satt, da unser Magen vier bis sechs Stunden mit der Verdauung beschäftigt ist.

Zugleich stärkt Eiweiß das Immunsystem und kann Blut- und Leberfettwerte senken. 

Wie viel Eiweiß du pro Tag essen solltest, hängt von verschiedenen Komponenten, wie Körperbau und Aktivität ab.

Gesunde, wenig sportlich aktive Menschen sollten 0,8 g pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Heißt für eine 60 kg schwere Frau 48 g Eiweiß pro Tag, für einen 80 kg schweren Mann 64 g Eiweiß pro Tag.

Mit dieser gesundheitlichen Mindestempfehlung wird sichergestellt, dass keine Muskelmasse aufgebaut wird und dass alle lebensnotwendigen Funktionen im Körper nach wie vor ablaufen können – Organe und Immunsystem bleiben somit intakt. 

Wer abnehmen möchte, krank ist, Stress hat, Sport treibt oder älter ist sollte mehr Eiweiß zu sich nehmen. Also im Prinzip wir alle sollten je nach Bedarf mehr essen:

Beim Abnehmen: In dieser Zeit sollte der Eiweißanteil um bis zu 0,5 g/ kg Körpergewicht erhöht werden, um einen Muskelabbau zu verhindern, also auf 1,3 g/ Kg Körpergewicht.

Ältere und Personen, die unter hohem Stress stehen oder eine schwere Krankheit haben: 1,2 bis 1,5 g/ Kg Körpergewicht, um die Mobilität und Funktion ihrer Muskulatur zu erhalten.

Sportler, egal ob Kraft- oder Ausdauersport, benötigen zwischen 1,5 – 1,8 g Eiweiß/ Kg Körpergewicht. Bei sehr hohen sportlichen Belastungen, wie z.B. bei einem Marathonlauf, darf man die Eiweißzufuhr kurzzeitig auf 2 g/ kg Körpergewicht) erhöhen. 

Aufbau von Muskelmasse: 1,2 g/ Kg Körpergewicht. Mehr Protein ist hier nicht hilfreich. Letztlich wächst der Muskel durch den Trainingsreiz - Eiweiß ist hier nur unterstützend!

Achtung: Ein Zuviel an tierischem Eiweiß (Fleisch, Wurst, Milch, Milchprodukte, Eier) kann Leber und Niere belasten. Denn beim Abbau von tierischem Eiweiß entsteht das toxische Ammoniak. Ammoniak ist einer der giftigsten Stoffe der im Körper vorkommt, Daher muss er rasch und effizient aus dem Blut entfernt werden. Dafür sorgen hauptsächlich die Leber und auch die Nieren. 

Du kannst aber auch dafür sorgen, dass Ammoniak erst gar nicht in die Blutbahn kommt oder eben nur kleine Mengen, die deine Organe problemlos bewältigen können. Das Zaubermittel heißt Ballaststoffe!

Ballaststoffe fangen Ammoniak bereits im Darm ab. Dort wandeln sie es in eine Form um, die mit dem Stuhl ausgeschieden wird.  

Der Eiweißgehalt in meinen LOW CARB Protein- Produkten ist sehr ausgewogen. Er besteht zu mehr als der Hälfte aus PFLANZLICHEM Eiweiß und die Menge an Ballaststoffen hilft dabei, das bei der Verdauung von Eiweiß entstandene Ammoniak abzufangen.

Wer allerdings Probleme mit Leber und Nieren hat, sollte die Aufnahme von Eiweiß generell mit seinem Arzt besprechen. 

Welche Proteine stecken in STEINERfood?

Bei unseren Mein Low Carb Protein- Broten und -Brötchen verwenden wir ein hochwertiges Mehrkomponenteneiweiß aus pflanzlichen und tierischen Proteinen: Weizenprotein, Sojamehl, Leinsamenmehl, Ei und Molke (Whey). In einigen Produkten sind auch Chiasamen und Magerquark enthalten. 

Grundsätzlich gilt, dass tierische Eiweißquellen hochwertiger sind als pflanzliche, da sie mehr lebensnotwendige Aminosäuren enthalten. Die höchste Eiweißqualität eines einzelnen Lebensmittels besitzt das Hühnerei, vor Fleisch und Fisch. Das pflanzliche Sojaeiweiß kommt dem sehr nahe. Das Deutsche Institut für Sporternährung bekräftigt, dass durch die Kombination von tierischen und pflanzlichen Eiweißquellen die Eiweißqualität deutlich erhöht wird.

Trotz der besseren Qualität des tierischen Eiweißes sollte man die pflanzlichen Eiweißquellen betonen und mit ihnen mehr als die Hälfte der Gesamteiweißzufuhr abdecken. Denn beim Abbau von tierischem Eiweiß entsteht das toxische Ammoniak, das wiederum Leber und Niere belastet. Außerdem enthält es mehr Kalorien, Fette und Cholesterin als pflanzliches Eiweiß.

Das haben wir bei der Zusammensetzung unseres Mehrkomponenteneiweißes berücksichtigt. Zum einen besteht das Eiweiß in meine LOW CARB Protein- Produkten zu mehr als die Hälfte aus Pflanzen, zum anderen hilft der hohe Ballaststoffgehalt in meinen Produkten dabei, Ammoniak auszuscheiden.

Warum Abnehmwillige STEINERfood essen sollten?

Meine Low Carb Protein-Brote und Brötchen haben über 90% weniger Kohlenhydrate als herkömmliche Backwaren bei 100% Geschmack. Die wenigen Kohlenhydrate in Kombination mit viel Eiweiß und Ballaststoffen sorgen dafür, dass du langanhaltend satt bist. Heißhungerattacken bleiben aus. 

Meine LOW CARB Protein-Produkte unterstützen dich beim Abnehmen:

- sie machen lange statt

- sie halten deinen Blutzuckerspiegel stabil

- sie sorgen dafür, dass keine/ kaum Insulin ausgeschüttet wird

- die Fettverbrennung wird angekurbelt

- der hohe Ballaststoffgehalt sorgt dafür- wenn du meine Produkte langfristig zu dir nimmst-, dass die Schlankbakterien in deinem Darm zunehmen.

Wenn du dauerhaft dein Gewicht reduzieren möchtest, dann mach bitte keine Diät, sondern stelle dauerhaft deine Ernährung um. Verzichte weitestgehend auf stark blutzuckersteigernde Kohlenhydrate (also Zucker, Brot, Nudeln) und iss mehr Ballaststoffe und Eiweiß. Wichtig ist, dass du deinen Blutzuckerspiegel stabil im Normbereich hältst und Blutzuckerspitzen vermeidest. Blutzuckerspitzen führen dazu, dass du dich schlapp, gereizt, müde fühlst und dich schlecht konzentrieren kannst. Außerdem bekommst du schnell wieder Hunger.  

Blutzuckerspitzen führen aber auch dazu, dass deine Bauchspeicheldrüse viel Insulin ausschüttet.

Solange Insulin in deinem Körper aktiv ist, ist es dir schlichtweg unmöglich, Körperfett zu verbrennen! Wenn bei dir also über den Tag verteilt immer viel Insulin ausgeschüttet wird, dann kannst du nicht abnehmen!

Ich selbst habe 45 Kilo abgenommen und halte mein Gewicht seit Jahren problemlos. Meinen Weg habe ich das STEINER Prinzip genannt. Wenn dich mein Weg interessiert, findest du hier Infos. Vielleicht hast du ja Lust auf mein 12-Wochen Online-Programm. Hier erfährst du alles über Ernährungsumstellung und du kannst gemeinsam mit mir deine Fitness trainieren.

Warum Diabetiker STEINERfood essen sollten?

Als Typ 2 Diabetiker – genauso wie alle Stoffwechselgesunden- solltest du auf Lebensmittel achten, die einen niedrigen Glykämischen Index (GI) haben und ballaststoffreich sind.

Die Ballaststoffzufuhr sollte idealerweise bei 40 Gramm pro Tag liegen. Außerdem benötigt dein Körper genügend Eiweiß. 

Der Arzt rät dann vielfach dazu, Weißmehlprodukte wie Toastbrot, helle Brötchen und Mischbrot weg zu lassen und stattdessen auf Vollkornbrot umzusatteln. Vollkornbrot hat wesentlich mehr Ballaststoffe und dessen Kohlenhydrate gehen langsamer ins Blut.

Ich weiß aber aus vielen Gesprächen mit Diabetikern, dass diese Umstellung besonders schwerfällt. Das verstehe ich nur zu gut. Ich wollte beim Abnehmen auch nicht auf mein Brot verzichten. Deshalb habe ich Brote und Brötchen entwickelt die 90% weniger Kohlenhydrate haben als herkömmliche Weißmehlprodukte bei 100% Geschmack!

Du musst also auf nichts verzichten. Mein LOW CARB Protein Toast schmeckt wie herkömmlicher hat aber mehr Ballaststoffe als ein Roggenvollkornbrot!  Mein LOW CARB Protein Brötchen dunkel sogar doppelt so viele. 

Ich bin seit meinem 18. Lebensjahr Typ 1-Diabetiker. Vorausgegangen war ein Grippaler Infekt. Statt nur die Viren zu töten, zerstörte mein fehlgeleitetes Immunsystem leider auch die Insulin-produzierenden Zellen meiner Bauchspeicheldrüse. Typ 1 ist eine Auto-Immunerkrankung, die nicht heilbar ist. Seit der Diagnose muss ich zum Verarbeiten von Kohlenhydraten Insulin spritzen. 

Daher weiß ich nur zu genau, welchen Einfluss Kohlenhydrate auf unseren Blutzuckerspiegel und auf unser Wohlbefinden haben. Ich kann die Werte permanent auf meinem Messgerät ablesen. Daher sind meine Produkte für mich ein Segen, weil sie mir helfen Blutzuckerspitzen zu vermeiden und meinen Blutzuckerspiegel auf einem konstanten -nicht zu niedrigen, nicht zu hohen Niveau- zu halten. 

Bei hohen Blutzuckerwerten fühle ich mich schlapp, gereizt, müde und kann mich schlecht konzentrieren. Das geht Nicht-Diabetikern auch so, nur wissen sie nicht, warum sie sich so fühlen. Man kann einen hohen Blutzuckerspiegel nicht sehen. Das ist das Fatale. Er tut auch nicht weh, macht sich also nicht bemerkbar. Bleiben die erhöhten Blutzuckerwerte unerkannt, dann kann das auf Dauer die Gefäße, Nerven, Augen und Nieren schädigen.

Viele haben über Monate oder gar Jahre dauerhaft erhöhte Werte, bis bei einer Kontrolluntersuchung der Arzt die Diagnose stellt: „Sie haben Zucker, sie sind Typ 2-Diabetiker.“ 

Du bist Typ 2-Diabetiker? Dann musst du dich mit der Diagnose nicht abfinden! Ich kann meinen Diabetes leider nicht rückgängig machen, meine Bauchspeicheldrüse ist kaputt, deine aber nicht unbedingt! Sie ist extrem erschöpft, weil sie über Jahre viel Insulin produzieren musste, so viel, dass deine Zellen resistent geworden sind. Diesen Prozess kannst du rückgängig machen oder zumindest deinen Zustand deutlich verbessern. Durch bewusste Ernährung und Bewegung. 

Meine Low Carb Protein-Produkte können dich dabei unterstützen Blutzuckerspitzen nach dem Essen zu vermeiden und langfristig Deine Blutzuckerwerte (HbA1C-Wert) zu verbessern. 

Wie berechne ich die Broteinheiten (BE) meiner Produkte?

Bei der Berechnung der Kohlenhydrate beziehe ich mich auf die Netto-Kohlenhydrate (NetCarbs), denn Zuckeralkohole (mehrwertigen Alkohole) haben keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Bei Mein Low Carb Protein Toast und -Brötchen hell verwenden wir als Zuckerausaustauschstoff Birkenzucker (Xylit). Xylit hat ab einer gewissen Menge einen leichten Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, aber nicht bei dieser von uns verwendeten Minimalmenge

Beispiel: Mein Low Carb Protein Toast

Kohlenhydrate 4,4 g

-davon Zucker 0,9 g

-davon Mehrwertige Alkohole 2,0 g

=> 4,4g - 2,0 g = 2,4 g NetCarbs 

Hieraus berechne ich die Broteinheiten:

(Netto- Kohlenhydratgehalt (100g) * gegessene Menge in Gramm ) / 12 = ….BE

100

(2,4g * 20 g) / 12 = 0,04 BE pro Scheibe

100

Warum Sportler Steinerfood essen sollte?

Inzwischen gibt es diverse Athleten, vor allem Ausdauersportler, die zur Leistungssteigerung auf eine strikte Low Carb-Ernährung setzen. Für diese Athleten sind meine LOW CARB Protein - Produkte natürlich perfekt, denn sie sind nicht nur Low Carb, sondern haben zudem einen hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt. Drei Fliegen mit einer Klappe also.

Der Großteil der Sportler setzt aber nach wie vor auf Kohlenhydrate. Ich auch, denn Kohlenhydrate sind einfach sehr effiziente Energielieferanten. 

Besonders bei intensiven Belastungen wie Gewichtheben. Ein Training ohne davor Kohlenhydrate gegessen zu haben, kann ich mir nicht vorstellen. Ich als Typ 1-Diabetiker muss auch während des Trainings Datteln oder Bananen essen, da mein Blutzucker ansonsten viel zu stark fallen würde.

Tatsächlich macht es in Abhängigkeit von der Sportart und der Trainingsphase Sinn, die Kohlenhydratzufuhr bewusst zu erhöhen oder zu reduzieren. In Phasen mit hoher Trainingsbelastung und in der Wettkampfvorbereitung sollten die Kohlenhydratspeicher in der Muskulatur gefüllt sein.

Aber in Phasen mit wenig Trainingsbelastung sind weniger Kohlenhydrate und viel Eiweiß sinnvoll. Wer Krafttraining, Crossfit oder hochintensives Training (HIT) betreibt, hat ohnehin einen höheren Eiweißdarf.  

Die meisten trinken dann Eiweißshakes oder essen Riegel. Mir hingen die irgendwann zum Hals raus. 

Statt eines Shakes kannst du ganz entspannt 2 Brötchen essen und hast genauso viel Eiweiß zu dir genommen. Aber auch die Menge an Ballaststoffen ist nicht zu unterschätzen. In 100g Mein Low Carb Protein Brötchen dunkel stecken doppelt su viele Ballaststoffe wie in derselben Menge Vollkornbrot. Ein gesunder Darm ist wichtig für ein fittes Immunsystem.

Meine LOW CARB Protein- Brote und Brötchen sind eine schmackhafte Alternative zu Eiweißshakes oder -riegeln!

Was ist drin in STEINERfood?

Hauptzutaten sind ein hochwertiges Mehrkomponenteneiweiß aus Weizen-, Molken- und Hühnereiweiß, Sojamehl und Leinsamen. Dazu Haferfasern, Inulin, Guarkernmehl, Hefe, Salz. Und je nach Produkt Quark, Butter, Goldleinsamen, Blaumohn, Chiasamen, Xylitol, Sojalecithine und HPMC.

Wissenswertes über Weizeneiweiß/ Gluten

Für Menschen mit der Autoimmunerkrankung Zöliakie sind meine Produkte nicht geeignet. Auch wer unter Weizenallergie oder -sensitivität leidet, sollte die Produkte nicht essen.

Über 90 Prozent der Bevölkerung vertragen Weizen. Für sie gibt es keinen Grund auf Weizenprotein, auch Gluten genannt, zu verzichten. Dies ist nicht meine Meinung, sondern die von renommierten Medizinern und Institutionen, die sich seit Jahren wissenschaftlich mit diesem Thema auseinandersetzen.

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) bekräftigt: Für über 90 Prozent der Bevölkerung ist der Verzehr von Weizen unschädlich. 

Dies bestätigt auch die Sprecherin der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft (DZG), die Selbsthilfeorganisation von Zöliakie-Betroffenen: "Für gesunde Menschen bringt eine glutenfreie Ernährung keine Vorteile."

Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Detlef Schuppan, Leiter des Instituts für Translationale Immunologie und der Ambulanz für Zöliakie und Dünndarmerkrankungen am Universitätsklinikum Mainz ist überzeugt, dass für den Großteil der Bevölkerung eine weizenfreie Ernährung weder besonders gesund noch schädlich ist.

Die Experten der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) sehen es wie folgt. „Eine glutenfreie Diät, ohne dass eine nachgewiesene Zöliakie besteht, kann schädlich sein“ stellt Prof. Dr. Jörg Kleine-Tebbe von der DGAKI fest. 

"Eine glutenfreie Ernährung ist ausschließlich für Menschen mit Zöliakie geeignet - einer speziellen Stoffwechselkrankheit", sagt Angela Clausen, Ernährungswissenschaftlerin bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. "Für gesunde Menschen macht diese Ernährungsform keinen Sinn - auch nicht zum Abnehmen", so das Urteil der Expertin.

Wer sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchte, findet hier einige seriöse Quellen:

https://www.uniklinik-freiburg.de/presse/publikationen/im-fokus/ist-glutenfreie-kost-schaedlich-fuer-gesunde.html

https://www.dgvs.de/wp-content/uploads/2016/11/PM_2015_06_Weizensensitivitaet.pdf

https://www.mein-allergie-portal.com/zoeliakie-und-glutensensitivitaet/1791-glutenfreie-ernaehrung-bei-gesunden-ist-das-schaedlich.html

https://www.mein-allergie-portal.com/zoeliakie-und-glutensensitivitaet/1463-weizen-gluten-atis-fodmaps-reizdarm-was-ist-unvertraeglich.html

https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/aerzte-warnen--glutenfreie-ernaehrung-kann-sogar-ungesund-sein-7442844.html

https://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/us-studie-glutenverzicht-ist-fuer-gesunde-nicht-empfehlenswert-a-1146472.html

https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/neuer-diaet-trend-glutenfreie-ernaehrung-was-der-verzicht-der-gesundheit-wirklich-bringt_id_6125568.html

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-05/nahrungsmittel-gluten-unvertraeglichkeit-zoeliakie-studie

Warum verwenden wir Sojamehl?

Wir verwenden Sojamehl, weil wir von seinen Inhaltsstoffen und Backeigenschaften überzeugt sind. 

Das Eiweiß der Sojabohne ist ein qualitativ hochwertiges Eiweiß. Es ist das einzige vollständige Protein pflanzlicher Herkunft, das von der Aminosäuresequenz her mit einem tierischen Eiweiß vergleichbar ist. Dabei ist das Sojamehl reich an Ballaststoffen, gesättigten und ungesättigten Fettsäuren, Mineralien, Vitaminen sowie sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Die enthaltenen Ballaststoffe fördern das Sättigungsgefühl, wirken sich positiv auf Blutzuckerspiegel und Cholesterinwerte aus und fördern die gesunde Darmflora.

Behauptungen über angeblich negative Wirkungen von Soja machen im Internet die Runde. Daher habe ich mich intensiv mit der wissenschaftlichen Lage beschäftigt, um mir ein neutrales Bild über Soja zu verschaffen. 

Die meisten negativen Berichte beziehen sich auf Studien, wo Soja in Form von isolierten Isoflavonen über längere Zeit hochdosiert in Form von Nahrungsergänzungsmittel verabreicht wurde.

Dies hat nichts mit einer normalen, moderaten Dosis Soja zu tun, wie sie beispielsweise in meinen Produkten vorkommt.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das sich u.a. um unsere Lebensmittelsicherheit kümmert,  hält fest, dass »die Aufnahme von Isoflavonen im Rahmen einer normalen Soja-Kost bei üblichen Verzehrmengen nach dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Kenntnisstand als unbedenklich angesehen werden kann«.

Dr. Markus Keller vom Institut für alternative und nachhaltige Ernährung (IFANE) fasst die Datenlage zu Soja ähnlich zusammen:

»Behauptungen zur gesundheitsschädlichen Wirkung des Sojakonsums [werden] oft einseitig dargestellt oder [sind] zumindest umstritten (…). Teilweise beruhen sie auf einer einzigen Studie. Vermeintliche ‚Beweise‘ auf sojakritischen Webseiten sind oft unzureichend recherchiert, zitierte Literatur wird teilweise unsauber oder falsch wiedergegeben und Studien, die auf mögliche positive Wirkungen des Verzehrs von Sojaprodukten hinweisen, werden ignoriert. Folglich sollten entsprechende Webseiten und Artikel kritisch hinterfragt werden. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft hat der moderate Konsum von Sojaprodukten mehr positive als mögliche negative Gesundheitsauswirkungen.«

Aber natürlich gibt es -wie bei allen Lebensmittel- Menschen, die allergisch auf Soja reagieren. Für diese Menschen sind meine Produkte natürlich nicht geeignet. 

https://freefromharm.org/health-nutrition/vegan-doctor-addresses-soy-myths-and-misinformation/  

https://www.ernaehrungs-umschau.de/fileadmin/Ernaehrungs-Umschau/pdfs/pdf_2019/03_19/EU03_2019_M160-M169.pdf

https://www.medizin-transparent.at/soja-lebensmittel-riskant-fuer-die-schilddruese

https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/warum-sojawurst-nicht-dem-regenwald-schadet 

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von albert-schweitzer-stiftung.de zu laden.

Inhalt laden

https://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/ist-soja-gesund

https://www.fitforfun.de/abnehmen/gesund-essen/neueste-forschung-wie-gesund-ist-soja-wirklich_aid_6883.html

https://www.mdpi.com/2072-6643/2/8/855/htm

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/soja-schilddruese.html

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/die-wahrheit-ueber-soja.html

Woher stammt das Sojamehl?

Wir verwenden ausschließlich gentechnikfreies Sojamehl aus Österreich. Mein Low Carb Protein Toast und - Brötchen hell enthalten zudem Sojalecithin aus indischen Sojabohnen. Diese Bohnen sind ebenfalls zertifiziert gentechnikfrei.

In den letzten Jahren ist die Sojabohne in Verruf geraten. Zu Unrecht wie ich finde. Denn nicht die Bohne ist schlecht oder gar schuld, sondern ihr Anbau. Da mir sowohl unsere Umwelt als auch die Gesundheit von uns allen sehr am Herzen liegt, haben mein Team und ich uns intensiv mit diesem Thema beschäftigt. 

Hierzu muss man wissen: In Südamerika werden Regenwälder gerodet und indigene Völker vertrieben, um hauptsächlich Soja für VIEHFUTTER anzubauen. 80% des weltweiten Sojaanbaus ist für Tierfutter. Diese Sojapflanzen sind zudem meist gentechnisch verändert und wandern so über den Umweg Tierfutter in Lebensmittel wie Milch und Fleisch. In Europa wird hingegen hauptsächlich Soja für die Lebensmittelindustrie angebaut. Allerdings gibt es auch hier Länder, die genmanipulierte Kulturen züchten. So etwas kommt mir nicht ins Brot!

Sojabohnen aus Österreich sind im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern seit jeher ausschließlich gentechnikfrei. Hier werden die Hülsenfrüchte nicht monokulturartig angebaut, Österreichs Bauern setzen auf ursprüngliche Anbaukonzepte mit wechselnden Fruchtfolgen und erhalten so die Bodengesundheit

Was ist Hydroxypropylmethylcellulose (HPMC)?

Hydroxypropylmethylcellulose- abgekürzt HPMC- hört sich erst einmal fürchterlich an, ist aber ein völlig harmloser Stoff. HPMC besteht aus pflanzlichen Fasern, ganz ähnlich der Cellulose. Nur ist HPMC ein wasserlöslicher Abkömmling der Cellulose. HPMC wirkt im menschlichen Körper wie ein Ballaststoff, das heißt es durchläuft unverdaut die Magen-Darm-Passage.  Die Verbindung von HPMC verfügt über stabilisierende ebenso wie über emulgierende Eigenschaften. Daher kann der pflanzliche Stoff als Emulgator, Stabilisator, Füllstoff sowie als Verdickungsmittel eingesetzt werden. Wir verwenden ihn als Verdickungsmittel in unserem Mein Low Carb Toast und Mein Low Carb Protein Brötchen hell. In den verschiedensten Lebensmitteln findet der Stoff Einsatz wie beispielsweise in Desserts, Speiseeis, Blätterteig, Keksen, Kuchen, aber auch in Mayonnaise, Soßen, Ketchup und sogar in Fischerzeugnissen. Er kann ohne Bedenken und ohne Einschränkung verzehrt werden.

Warum sind die Produkte in Plastik eingeschweißt?

Die Produkte sind in Plastik eingeschweißt, weil sie so mindestens 3 Monate haltbar sind und auch problemlos eingefroren werden können. Ich erhoffe mir dadurch, dass jedes meiner Produkte bis zum letzten Krümel gegessen wird und nicht in der Mülltonne landet. 

1,7 Millionen Tonnen Backwaren werden in Deutschland laut WWF weggeworfen. In Österreich sind es laut Greenpeace rund 300.000 Tonnen. *

Auf Haushalte entfallen hiervon 49% der Verluste, gefolgt von den Retouren aus Bäckereien mit 36% und dem Handel mit 13%. Schlusslicht stellt der Außer-Haus-Konsum mit 2% dar.

Das ist der Wahnsinn. Wir werfen ja nicht nur die Produkte weg, sondern verschwenden auch natürliche Ressourcen, wie landwirtschaftliche Fläche, Wasser, Energie, menschliche Arbeit und Rohstoffe. Die Ernte von rund 398.000 Hektar Ackerland wird verschwendet. Das entspricht einem Acker der größer ist als die Insel Mallorca. Zudem werden unnötige 2,46 Mio. Tonnen Treibhausgase ausgestoßen.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass Plastik nicht die langfristige Lösung sein kann. Daher bin ich mit meinem Team auch auf der Suche nach einer anderen Verpackung, die es ermöglicht Brotprodukte ohne Konservierungsstoffe länger haltbar zu machen.

Weiter Infos:

* https://www.wwf.de/2018/oktober/unser-taeglich-brot/

* https://nachhaltigkeit.greenpeace.at/assets/uploads/assets/uploads/GreenpeaceMarktcheck_TestMischbrot_ZahlenFakten_Mai2018.pdf

Was bedeutet Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf der Verpackung?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bedeutet, dass die Produkte mindestens bis zu diesem Datum haltbar sind, mit Betonung auf mindestens. Meist sind sie jedoch wesentlich länger haltbar.

Viele denken, dass damit das Ablaufdatum gemeint ist und danach die Produkte ungenießbar sind. Einer der Hauptgründe, warum so viele Lebensmittel weggeworfen werden.  

Abgepackte Lebensmittel werden aber nicht schlagartig von einem Moment auf den anderen ungenießbar. Daher mein Tipp: Nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums kann man die Qualität des Lebensmittels anhand von Aussehen, Geruch und Geschmack prüfen.  Bei Schimmelstellen muss jedoch das komplette Brot weggeworfen werden. 

Kann man die Produkte auch einfrieren?

Ja, natürlich. Du kannst die komplette Packung eingefrieren. Da unsere Brote geschnitten sind, kannst du auch nur einzelne Scheiben entnehmen und in einem Gefrierbeutel einfrieren. Oder auch einzelne Brötchen. So kannst du die Backwaren portionsweise aus der Gefriertruhe entnehmen und sie auftauen lassen. Danach kannst du sie sofort verzehren. Es ist kein Aufbacken nötig. Mir war ganz wichtig, dass kein Brot mehr weggeworfen werden muss.

Kann ich die Produkte toasten?

Ja, natürlich kannst du meine Brote und Brötchen auch toasten. Bitte den Toaster nicht zu heiß einstellen, denn aufgrund des hohen Eiweißgehalts verbrennen die Scheiben schneller als konventionelle.

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